Sieben Monate nach Hüft-OP

Andy Murray verliert beim Einzel-Comeback

© USA TODAY Sports, Aaron Doster, db4

13. August 2019 - 7:22 Uhr

Rückkehr mit künstlicher Hüfte

Lange haben die Fans von Andy Murray auf ein Einzel-Match des Schotten warten müssen. Sieben Monate nach seiner Hüft-OP trat er beim Masters-Turnier in Cincinnati wieder an. Gegen den Franzosen Richard Fasquet verlor er 4:6, 4:6.

Erst Doppel und Mixed, jetzt auch im Einzel

Noch im Januar hatte der 32-Jährige unter Tränen seinen Rücktritt bekannt gegeben. Doch der dreimalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich mit harter Arbeit und künstlichen Metallplatten in der Hüfte zurück. Zuletzt trat er bereits im Doppel und im Mixed-Wettbewerb an. Beim Rasenturnier im Londoner Queen's Club holte er mit dem Spanier Feliciano Lopez den Titel. Mit Spielpartnerin Serena Williams zog er in Wimbledon bis ins Achtelfinale ein.

Murray startete mit einer Wildcard, zweimal (2008, 2011) hatte er das Turnier in den USA gewonnen. Nach der Niederlage sagte er einen Einzel-Start bei den US Open (ab 26. August) ab. "Ich habe diese Entscheidung mit meinem Team getroffen. Ich möchte keine Wildcard", sagte der 32-Jährige. Er plant bei dem Grand-Slam-Turnier in den USA aber eine Teilnahme sowohl im Doppel als auch im Mixed.