Für den perfekten Schlaf

Warum Sie nie bei voll aufgedrehter Heizung schlafen sollten

Viele Faktoren beeinflussen, wie gut wir schlafen. Die richtige Raumtemperatur ist einer davon.
Viele Faktoren beeinflussen, wie gut wir schlafen. Die richtige Raumtemperatur ist einer davon.
© Photographer: Andrey Popov

30. November 2021 - 10:03 Uhr

Kühles Schlafzimmer für frischen Morgen

Frische Luft und eine Raumtemperatur zwischen 15 und 18 Grad – das empfehlen viele Schlafexperten für den perfekten Schlaf. Auch Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph rät eher zu einem kühleren Schlafzimmer. Damit kann der Körper seine Eigentemperatur von 36 Grad optimal halten und muss weder schwitzen noch zittern. Und wer besser schläft, hat mehr Energie und Konzentration für den nächsten Tag.

Persönlichen Wohlfühlpunkt finden

"Aber nicht jeder Körper ist gleich, deswegen ist auch die perfekte Temperatur für jeden individuell", erklärt Specht im RTL-Interview. Je nach Muskelanteil, Alter, Bettdecke oder Pyjama-Vorlieben kann der Wohlfühlpunkt auf dem Thermometer variieren. Dennoch gilt: Das Schlafzimmer sollte kälter sein als die restlichen Räume in der Wohnung.

Video-Tipp: Experiment – Besser Schlafen mit einfacher Übung

Jeden Abend: Fenster auf!

Eine Frau lüftet ihr Zimmer.
Frische Luft ist nicht nur zum konzentrierten Arbeiten wichtig, auch beim Schlafen braucht das Gehirn Sauerstoff.
© Aja Koska

Für ein gutes Raumklima empfehlen viele Experten Stoßlüften. Vor dem Schlafen für zehn Minuten das Fenster komplett aufzumachen, kühlt den Raum runter und sorgt für frischen Sauerstoff. Damit beugt man gleichzeitig Schimmel vor. Denn das richtige Lüften reguliert auch die Luftfeuchtigkeit, die zwischen 40 und 60 Prozent liegen sollte. Doch zu einer guten Schlafzimmer-Routine gehört noch einiges mehr.

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Gesunde Schlafzimmer-Routinen: Wie gehe ich ins Bett?

Close up of a young woman  fall asleep next to smart phone
Weder das Smartphone noch Laptop oder Fernseher haben im Bett nichts zu suchen: Bildschirmlicht lässt den Meatonin-Spiegel sinken - ein Hormon, das der Mensch zum Einschlafen braucht.
© Getty Images, Geber86

Neben der Temperatur bestimmt vor allem unsere Disziplin, wie gut wir schlafen. Im Bett fernsehen oder durch Social Media zu scrollen, ist zwar verführerisch, aber schadet unserem Schlaf. "Wir müssen durch unsere Routinen das Bett wieder ganz klar mit Schlafen verknüpfen und nicht mit anderen Aktivitäten", betont Dr. Specht. Deswegen solle man sich bei Schlafstörungen auch nicht stundenlang im Bett wälzen, sondern dann möglichst schnell aufstehen und sich ablenken, bis man wieder müde wird. "Das klingt zwar paradox, aber manchmal ist man fitter, wenn man am Morgen auch mal eine Stunde früher einfach aufsteht", erklärt Dr. Specht.

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