26. Juni 2019 - 15:03 Uhr

In Teilen Hessens herrscht eine hohe Waldbrandgefahr. Im Süden sowie Regionen in Mittel- und Nordhessen gilt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom Mittwoch die zweithöchste Gefahrenstufe. Nach einer kurzen Entspannung nehme die Gefahr dann zum Wochenende hin noch weiter zu, sagte ein DWD-Sprecher. Da derzeit keine Niederschläge abzusehen seien, werde dann landesweit die zweithöchste Stufe gelten. Für den Süden gilt dann wahrscheinlich sogar die höchste Warnstufe 5.

"Es ist Vorsicht geboten", sagte André Schulenberg vom Landesbetrieb Hessenforst. Im Wald sollte kein Feuer gemacht und nicht geraucht werden. Wer einen Brand sehe, sollte sofort die Feuerwehr alarmieren. Einfahrten in die Wälder sollten frei gehalten werden. Vorsicht sei auch mit heißgelaufenen Autos geboten, die könnten schnell trockene Wiesen oder Geäst entflammen. Sperrungen von Waldwegen oder Grillplätzen gebe es bislang noch keine. "Bei der höchsten Warnstufe können aber auch Waldbereiche gesperrt werden."

Nach Angaben des hessischen Umweltministeriums gab es in diesem Jahr bereits 40 Waldbrände, die auf einer Fläche von rund 40 Hektar Schäden anrichteten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien es 25 Brände gewesen, die Schäden auf einem Hektar verursachten.

Quelle: DPA