Ursache des Unglücks in Hohen Neuendorf noch unklar

Wohnhauses im Kreis Oberhavel eingestürzt: Zwei Tote

Experte vermutet Explosion

Nach dem teilweisen Einsturz eines Mehrfamilienhauses in der brandenburgischen Stadt Hohen Neuendorf bei Berlin mit zwei Toten will das Landeskriminalamt am Sonntag mit der Ursachenforschung beginnen. Die Spurensuche konnte nicht früher gestartet werden, weil das mittlerweile abgerissene Gebäude einsturzgefährdet gewesen war und deswegen nicht betreten werden konnte.

Einsturzgefahr - Haus konnte nicht untersucht werden

Bei dem Unglück am Samstagmittag waren eine 60-jährige Frau und ein noch nicht identifizierter Mann ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden verletzt, einer davon schwer. Die Polizei hatte eine Explosion vermutet. Es sei möglich, dass es im Keller eine Detonation gegeben habe, hieß es.

Ob es sich bei dem am Samstagabend aus den Trümmern geborgenen Mann um den seit dem Einsturz Vermissten handelte, war weiterhin ungeklärt. Wie lange die Identifizierung dauere, könne er noch nicht sagen, sagte der Sprecher.

Auch die Einsturzursache war weiter unklar. „Wir haben natürlich mehrere Versionen“. Ob beispielsweise Gas eine Rolle gespielt habe, könnten Spuren an den Trümmern zeigen.