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Technologiepreis für Software für Krankenhaus-Hygiene

Desinfektion der Hände
Eine Krankenschwester reinigt sich ihre Hände mit Desinfektionsmittel in einem Kreiskrankenhaus. Foto: Patrick Pleul/Archiv © deutsche presse agentur

Das Stralsunder Unternehmen GWA Hygiene GmbH ist für ein System zur Verbesserung der Hygiene in Kliniken mit dem "Ludwigs-Bölkow-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern" ausgezeichnet worden. Mit dem System könne überwacht werden, ob sich das Personal regelmäßig die Hände desinfiziere, erklärte das Wirtschaftsministerium am Montag. Es bestehe aus einer Platine, die in handelsübliche Hygienespender eingebaut werden könne und einem Transponder, den das Personal trage. Es protokolliere die Betätigung von Händedesinfektionsmittelspendern und werte die Hygienesituation tagesaktuell aus.

Die Firma wurde 2015 gegründet. Bisher sei das System in 15 Einrichtungen in Deutschland und in der Schweiz installiert, hieß es. In Mecklenburg-Vorpommern gehörten die Boddenklinik Ribnitz-Damgarten und die Helios Klinik Leezen dazu. Der Technologiepreis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Der Sonderpreis für Digitalisierung (2000 Euro) ging an Philipp Engel von der Hochschule Neubrandenburg. Er entwickelte den Angaben zufolge eine Software-Plattform für die messtechnische Überwachung von Ingenieurbauwerken, Brücken, Tunneln, Dämmen, Hängen oder Steilküsten. Bei Grenzwertüberschreitungen werde Alarm auslöst. Seit 2015 sei das System an der Marienkirche Neubrandenburg im Einsatz. Auch ein Vermessungsbüro in Celle (Niedersachsen) verwende das System seit 2016 zur messtechnischen Überwachung zweier Autobahnbrücken.


Quelle: DPA

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