„Das ist bitter“

Technik macht Hülkenberg-Comeback Strich durch die Rechnung

02. August 2020 - 16:12 Uhr

Es hätte so schön werden können

Alles war angerichtet für den Blitz-Comebacker des Jahres – doch dann sprang der Motor nicht an. Wegen technischer Probleme an seinem Racing Point musste Nico Hülkenberg kurzfristig auf seinen ersten Formel-1-Start seit acht Monaten verzichten.

Schock kurz vorm Start

Kurz vor dem Start zum Großen Preis von Großbritannien erreichte das Team eine Fehlermeldung, am Rennwagen mit der Nummer 27 wurde hektisch gearbeitet. Das Problem konnte nicht mehr gelöst werden. "Ganz genau kann ich es nicht sagen. Der Motor war nicht zu starten. Das ist bitter. Ein krasser Krimi, in dem ich mich befinde. Es ging nix, da war nix zu reparieren", sagte Hülkenberg bei RTL.

Nächste Chance am kommenden Wochenende?

Hülkenberg war kurzfristig für den am Coronavirus erkrankten Mexikaner Sergio Perez eingesprungen. Eine Chance könnte es noch am kommenden Wochenende geben, wenn erneut in Silverstone gefahren wird – sollte Perez keine Freigabe durch die Ärzte erhalten. "Höchstwahrscheinlich wird er das nächste Rennen bestreiten. Das ist aber noch nicht zu 100 Prozent sicher", sagte Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer bei Sky. Eine finale Entscheidung werde am Mittwoch oder Donnerstag fallen.