Prominente unterstützen Proteste nach George Floyds Tod

Taylor Swift und Lady Gaga kritisieren Donald Trump: "Feuer des Rassismus angefacht"

31. Mai 2020 - 16:11 Uhr

Im Video: Das sagen Beyoncé, Jamie Foxx und Oprah Winfrey

Die riesigen Proteste auf den Straßen der US-Metropolen nach dem gewaltsamen Tod George Floyds bei einer Festnahme in Minneapolis machen Schlagzeilen. Die friedlichen Demonstranten bekommen Unterstützung von Prominenten. In den sozialen Netzwerken und vor TV-Kameras machen sie ihrer Wut Luft. Taylor Swift und Lady Gaga greifen dabei US-Präsident Donald Trump offen an. Oprah Winfrey betonte, der Name George Floyd dürfe "nicht nur ein Hashtag" werden – weitere Promi-Stimmen im Video.

Klare Worte von Taylor Swift und Lady Gaga

Sängerin Taylor Swift wandte sich per Kurznachrichtendienst Twitter direkt an US-Präsident Donald Trump, der den Demonstranten bei Plünderungen mit einem gewaltbereiten Militäreinsatz drohte. "Nachdem du während deiner gesamten Präsidentschaft die Feuer der weißen Vorherrschaft und des Rassismus angefacht hast, hast du jetzt die Nerven dazu, moralische Überlegenheit vorzutäuschen und dann mit Gewalt zu drohen?", schrieb Swift. "Wir werden dich im November aus dem Amt wählen."

Lady Gaga legte ebenfalls bei Twitter nach. Es sei Zeit für einen Wandel, schrieb die Musikerin. "Wir haben schon lange gewusst, dass Donald Trump gescheitert ist. Er sitzt im mächtigsten Büro der Welt, aber bietet nichts anderes an als Ignoranz und Vorurteile, während weiter Schwarzen das Leben genommen wird." Lady Gaga nannte Trump in ihrem ausführlichen Posting einen Narren und Rassisten.

George Floyds Tod löst Welle der Proteste aus

Auslöser der Unruhen in Minneapolis war der Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz am Montag. Seither kommt es dort und in vielen anderen US-Städten zu teils gewaltsamen Protesten. Der Polizei wird Rassismus vorgeworfen, viele Demonstranten fordern Gerechtigkeit für Floyd. Der Fall hat in den USA Entsetzen hervorgerufen. Einer der beteiligten Polizisten wurde wegen Mordes angeklagt.