2019 M03 15 - 16:22 Uhr

Tauwetter und Niederschläge in Sachsen haben mancherorts die Pegel der Flüsse leicht steigen lassen. So lag der Wasserstand der Elbe am Pegel Dresden am Freitag bei etwas mehr als drei Metern, wie ein Sprecher des Landeshochwasserzentrums auf Anfrage sagte. Normal seien etwa zwei Meter. In den nächsten Tagen werde die Elbe nach Einschätzung des Hochwasserzentrums noch weiter steigen. Ein Wasserstand von vier Metern, bei dem die unterste Hochwasserwarnstufe ausgelöst wird, soll aber nicht erreicht werden.

Die steigenden Temperaturen auch im Gebirge lassen in den kommenden Tagen den restlichen Schnee im Westerzgebirge schmelzen. In den nächsten drei Tagen könne das rund 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter entsprechen, hieß es. "Das kann die Zschopau und die Nebenflüsse betreffen". Mit einem Hochwasser rechnen die Experten aber nicht.

Quelle: DPA