Taucher stirbt bei Arbeiten an 'Costa Concordia'-Wrack

02. Februar 2014 - 21:45 Uhr

Ein Taucher ist bei Bergungsarbeiten an der havarierten 'Costa Concordia' vor der italienischen Insel Giglio ums Leben gekommen. Der 41-jährige Spanier verunglückte bei einem Tauchgang am Wrack des Kreuzfahrtschiffes, so die Bergungsfirmen. Medienberichten zufolge war der Mann mit einem Bein zwischen den Trümmern eingeklemmt worden und verblutet. Andere Taucher brachten ihren Kollegen sofort an die Oberfläche, wo er trotz schneller ärztlicher Hilfe starb.

Die Staatsanwaltschaft sperrte die Unfallstelle ab und nahm Ermittlungen auf. Der verunglückte Taucher führte mit seinen Kollegen Vorbereitungen durch, um weitere Schwimmkästen an dem Wrack anzubringen. Damit soll das Schiff im Sommer zum Schwimmen gebracht und abgeschleppt werden.

Bei der Havarie der 'Costa Concordia' im Januar 2012 vor der Mittelmeer-Insel kamen 32 Menschen ums Leben.