"Tatort"-Kommissar Sträßer: Erfolgs-Quote als Ansporn

Daniel Sträßer (l) und Vladimir Burlakov stehen bei einem Pressetermin zusammen. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild
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13. Juli 2020 - 7:00 Uhr

Der Quoten-Erfolg mit 10,5 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 27,5 Prozent für den neuen SR-Tatort "Das fleißige Lieschen" motiviert die beiden Hauptdarsteller für den zweiten Fall, den sie derzeit in Saarbrücken drehen. "Das stärkt uns den Rücken. Wir haben vorgelegt - und darunter wollen wir es jetzt nicht machen!", sagte Daniel Sträßer (32) alias Kommissar Adam Schürk der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn die Premiere gefloppt wäre, hätten wir nun eher gegen Windmühlen kämpfen müssen und wären angespannter."

Unter Druck fühle er sich durch das Ergebnis zum Auftakt nicht. "Druck ist das falsche Wort", sagte er. "Für uns ist das Ansporn."

Regisseur beim neuen Fall (Arbeitstitel: "Der Herr des Waldes") ist wieder Christian Theede, Autor erneut Hendrik Hölzemann. "Es ist ein fantastisches Drehbuch", sagte Sträßer. Natürlich werde der Cliffhanger aus dem ersten Fall aufgegriffen, und der große Konflikt zwischen ihm, seinem Vater und Kommissar Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) spitze sich weiter zu.

Sichtlich erleichtert zeigte sich der Berliner mit saarländischen Wurzeln, dass das Corona-bedingte Drehverbot aufgehoben wurde und die Dreharbeiten nun mit zehn Wochen Verspätung starten durften. "Als ich zu Hause alleine die Texte vorbereitet habe, habe ich gemerkt: Die Rolle ist angelegt, die will mal wieder raus." Es passiere gerade etwas sehr Interessantes. Einerseits habe er natürlich eine Ahnung von der Rolle und eine gewisse Souveränität, anderseits sei er bei dieser Figur noch kein alter Hase. So komme "eine gute Mischung aus Erfahrung und trotzdem noch einer Frische und Begierde zusammen".

Quelle: DPA