Tastatur, Smartphone oder Handtasche

Wo lauern die größten Keimfallen?

27. Mai 2020 - 21:11 Uhr

Im Video: Auf diese Keimschleudern sollten wir wirklich achten

Das Coronavirus lauert gefühlt überall: Auf Türklinken, Einkaufswagen, Tastaturen und unserem Smartphone. Auch Handtaschen sollen extreme Keimfallen sein. Doch wie gefährlich sind diese in Zeiten von Corona wirklich? Und wo verstecken sich Keimschleudern, von denen wir vielleicht gar nichts wissen? Dr. Georg-Christian Zinn, Direkter Hygienezentrum Bioscientia, erklärt im Video, worauf es sich aktuell wirklich lohnt zu achten.

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Entscheidend: Wer benutzt den jeweiligen Gegenstand?

Laut Dr. Zinn muss man unterscheiden zwischen Oberflächen, die von verschiedenen Menschen benutzt werden und solchen, die man allein verwendet. Bei der eigenen Handtasche oder dem privaten Smartphone sieht der Experte kein Risiko. "Wenn natürlich Displays benutzt werden, wo viele Menschen drangehen, wie bei einer Bank oder bei einem Fahrkartenautomat für den öffentlichen Nahverkehr, da muss einem klar sein, da sind Keime drauf", erklärt Dr. Zinn. "Wenn man danach eine Händehygiene macht oder zumindest so diszipliniert ist, dass man sich nicht ins Gesicht fasst, ist das auch kein höheres Risiko."

TVNOW-Doku: Was wir aus der Corona-Krise lernen

Welche Lehren können wir aus der bisher größten Krise der Nachkriegszeit ziehen? Wir haben mit Experten gesprochen. War der Staat zu inkonsequent? Wurden die Schulen zu schnell geschlossen? Was tun gegen den Hamsterchaos? Und was ist der tatsächliche Grund, dass tausende Urlauber auf der ganzen Welt gestrandet sind? Sehen Sie hierzu die TVNOW-Doku: "Was wir aus der Krise lernen".