12. Juli 2019 - 20:10 Uhr

Tanklaster-Unfall auf A23 im Kreis Dithmarschen

Auf der Autobahn 23 bei Schafstedt (Schleswig-Holstein) ist am Freitagmorgen ein mit Treibstoff beladener Tanklaster auf die Seite gekippt. Die A23 musste daraufhin gesperrt werden. . Wie lange die Sperrung auf Höhe der Anschlussstelle Hanerau-Hademarschen andauern würde, war der Polizei zunächst nicht bekannt. Wie der NDR berichtet, soll die Autobahn bis zum Nachmittag teilweise gesperrt bleiben.

Lastwagen muss auf Explosionsgefahr überprüft werden

Bei einem Unfall mit einem Tanklastzug auf der Autobahn 23 ist am Freitagmorgen ein Mann schwer verletzt worden. Der 33-Jährige kam kurz hinter dem Nord-Ostsee-Kanal aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab, wie die Polizeidirektion Bad Segeberg mitteilte. Der mit 35.000 Litern Benzin und Diesel beladene Tanklastzug rutschte rund 15 Meter einen Abhang hinab und blieb schräg zur Seite gekippt liegen.

Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt. Rettungskräfte brauchten dreieinhalb Stunden, um ihn aus dem Wrack zu befreien. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der geladene Treibstoff beziehungsweise der Diesel im Tank des Lastwagens liefen nicht aus.

Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde die A23 zwischen den Anschlussstellen Albersdorf (Kreis Dithmarschen) und Hanerau Hademarschen (Kreis Steinburg) in Fahrtrichtung Hamburg gesperrt. Der Sachschaden wurde auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Nach Angaben der Feuerwehr konnte der Tanklastwagen am frühen Abend dann geborgen werden. Rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Dithmarschen und Steinburg seien im Einsatz gewesen.

Quelle: DPA