Taifun: USA und Südkorea verschieben Seemanöver

15. Februar 2016 - 1:08 Uhr

Die Streitkräfte der USA und Südkoreas haben ein als Abschreckung gegen Nordkorea geplantes Seemanöver verschoben. Die fünftägigen Übungen zur U-Boot-Abwehr sollten an diesem Wochenende im Gelben Meer beginnen.

Als Grund für die Verschiebung nannten die US- Streitkräfte in Korea (USFK) einen heraufziehenden Taifun. "Obwohl die Allianz unter allen Wetterbedingungen operieren kann, wurde die Entscheidung im Interesse der Sicherheit aller Beteiligten getroffen." Ein neuer Termin wurde zunächst nicht genannt.

Es sollten die zweiten Übungen in einer Serie von gemeinsamen Manövern sein, die beide Länder als Reaktion auf die Versenkung eines südkoreanischen Kriegschiffes angekündigt hatten. Bei dem Vorfall im März nahe der innerkoreanischen Seegrenze im Gelben Meer wurden 46 Seeleute getötet. Beide Länder machen das kommunistische Nordkorea dafür verantwortlich.