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Syriens Protesthochburgen unter Beschuss

Syriens Protesthochburgen unter Beschuss

Einen Tag nach den heftigen Gefechten in der Hauptstadt Damaskus haben Regierungstruppen nach Angaben von Aktivisten erneut die Protesthochburgen Syriens unter Beschuss genommen. Dabei seien heute mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, die meisten in Al-Rastan und dem Al-Chalidija-Viertel in Homs, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Auch in der Provinz Hama habe es Angriffe der Armee von Präsident Baschar al-Assad gegeben.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) warf auch der Opposition schwere Menschenrechtsverletzungen vor. Dazu gehörten Entführungen, Inhaftierungen und Folter von Sicherheitskräften und regimetreuen Milizen. Einige Angriffe seien auch religiös motiviert und richteten sich gegen die schiitische oder alawitische Minderheit, der auch Assad angehört. Es habe zudem Berichte über Hinrichtungen gegeben.