USA leiten Ermittlungen ein

Syriens Präsident soll Chemiewaffen eingesetzt haben

22. Mai 2019 - 7:39 Uhr

USA wollen möglichen Einsatz überprüfen

In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte. Jetzt prüft das US-Außenministerium Hinweise auf einen möglichen Chemiewaffeneinsatz der syrischen Führung. Der Anlass: Am vergangenen Sonntag soll der syrische Präsident Baschar al-Assad Chemiewaffen im Nordwesten des Landes eingesetzt haben.

Sanktionen angedroht

"Wir sammeln noch Informationen zu diesem Vorfall, aber wir wiederholen unsere Warnung, dass die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten schnell und in angemessener Weise reagieren werden, falls das Assad-Regime Chemiewaffen benutzt", kündigte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Morgan Ortagus, an. Auch US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit mehrfach mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht, sollte sich der Verdacht bestätigen.

Auch Russland wird beschuldigt

In dem Zusammenhang griff das US-Außenministerium auch Syriens Verbündeten Russland an. Angeblich würden sie fälschlicherweise andere Gruppen beschuldigen, die Giftgasangriffe verübt zu haben.