Syriens Opposition befürchtet Massaker

15. Februar 2016 - 0:12 Uhr

Syriens Regime verschärft das Vorgehen gegen Regimegegner. Am Samstag starben nach Angaben der Demokratiebewegung landesweit mindestens 19 Menschen, unter anderem in Idlib, Daraa und Homs. Die Opposition befürchtet ein Massaker in der Protesthochburg Homs, die nach Berichten des Nachrichtensenders Al-Arabija von rund 10.000 Soldaten umstellt wurde.

Der im Exil gegründete syrische Nationalrat warnte wiederholt vor einem Blutbad. Ein in London ansässiger Vertreter des Gremiums, Bassam Dscharaa, sagte, die Regierung wolle diesmal endgültig den Widerstand gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad brechen. Laut unbestätigten Berichten soll es auch ein Ultimatum geben, in dem die Menschen in Homs aufgefordert werden, ihre Proteste binnen 72 Stunden zu beenden. Sonst werde das Gebiet von der Armee gestürmt.