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Sydney: Wolkenkratzer "Opal Tower" geräumt - 3.000 Menschen wohnungslos an Heiligabend

Bewohner berichten von Knackgeräuschen und Rissen in den Wänden

Obdachlos an Heiligabend? 3.000 Menschen in Sydney auf der Straße - weil Wolkenkratzer geräumt werden musste

Tausende Menschen mussten aus ihren Häusern raus Sydney: "Opal Tower" geräumt
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Sydney: "Opal Tower" geräumt
Tausende Menschen mussten aus ihren Häusern raus

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36 Stockwerke, 3.000 Bewohner

Erst vor vier Monaten wurde ein super modernes Hochhaus in der australischen Metropole Sydney eröffnet. Jetzt mussten etwa 3.000 Bewohner des "Opal Towers" ihre Wohnungen verlassen, weil das 36-geschossige Gebäude Knackgeräusche macht. Ausgerechnet an Heiligabend.

Großräumige Sperrung um den "Opal Tower"

Die Bewohner des "Opal Tower", einem riesigen Wolkenkratzer mit 392 Wohnungen, sitzen auf der Straße. Ein Betroffener sagte dem australischen Nachrichtendienst "Nine News", er habe einen lauten Knall gehört - so als ob im Inneren des Hochhauses etwas gebrochen sei. Andere Betroffene beschrieben knackende Geräusche und Rissen in den Wänden im zehnten Stockwerk. "Vor einigen Tagen noch sahen die Türen anders aus, als ob man sie nicht richtig schließen konnte", sagte ein Bewohner dem TV-Sender ABC.

Die Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die Polizei in Sydney mit. Zusammen mit der Feuerwehr und Statikern untersuchten sie nach der Räumung das Gebäude ganz genau. Dafür wurden auch umliegende Straßen und ein Bahnhof im Stadtteil Sydney Olympic Park vorsorglich gesperrt.

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Wolkenkratzer hat sich bewegt

Bei starkem Wind könne man spüren, wie sich der Wolkenkratzer bewege, hieß es von einigen Bewohnern. Ein Polizei-Sprecher sagte dazu, dass der "Opal Tower" sich ein oder zwei Millimeter bewegt hätte. Warum, dazu machte er keine Angabe.

Ob die Bewohner für das Weihnachtsfest wieder in ihre Wohnungen dürfen, ist noch unklar. Davon lassen sich die Australier aber offenbar nicht beirren. "Immerhin sind die Kneipen offen", schreibt eine Betroffene bei Twitter.