Deutschen Vereinen soll Mitgliedschaft angeboten werden

Bericht: Super-League-Vereine wollen Bayern und BVB

Bayern und Dortmund sollen Einladungen zur Super League erhalten
Bayern und Dortmund sollen Einladungen zur Super League erhalten
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19. April 2021 - 22:02 Uhr

Gründervereine werben um Bayern und Dortmund

Die zwölf Gründervereine der neuen Super League wollen einem "Spiegel"-Bericht zufolge FC Bayern München und Borussia Dortmund an Bord holen. Das geht aus einem Vertrag hervor, über den das Nachrichtenmagazin am Montag berichtete.

Mitgliedschaft "so schnell es geht"

Demnach solle der Vorstand der neuen, international von Fans und Verbänden scharf kritisierten Liga den Bayern, dem BVB und dem französischen Meister Paris Saint-Germain "so schnell es geht" die Mitgliedschaft anbieten.

Der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatten sich zuvor am Montag ablehnend über die Super League geäußert. "Der FC Bayern hat sich an den Planungen einer Super League nicht beteiligt", stellte Rummenigge klar. "Wir sind davon überzeugt, dass die aktuelle Statik im Fußball eine seriöse Basis garantiert."

Bayern und BVB sind einer Meinung

Watzke sagte, die Meinungen des BVB und der Bayern seien in dieser Sache deckungsgleich mit jener der Club-Vereinigung ECA, die deutliche Kritik geübt hatte. "Ich werde niemals einen Wettbewerb unterstützen, zu dem es keine offenen Zugänge gibt. Eine geschlossene Gesellschaft wie in der amerikanischen NFL, NHL oder NBA, das ist nicht unser Fußball - und das kann es meines Erachtens nach auch nicht sein", sagte Watzke den "Ruhr Nachrichten".

Zu den Gründungsmitgliedern gehören der FC Liverpool, Manchester City, Manchester United, der FC Chelsea, FC Arsenal und Tottenham Hotspur (alle England), der FC Barcelona, Real Madrid, Atlético Madrid (alle Spanien) sowie Inter Mailand, AC Mailand und Juventus Turin (alle Italien).

Video: Fans laufen Sturm gegen Super League

Für die Gründungsvereine sollen zunächst 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Dies würde die Einnahmen aus der bisherigen Champions League deutlich übersteigen. Gespielt werden soll in der Super League mit 20 Vereinen.

Europas Fußball steht demnach vor einem aberwitzigen Einschnitt. Einem Einschnitt, den es so noch gegeben hat. Und einem Einschnitt gegen den Verbände, Vereine und Fans Sturm laufen.

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