Südkorea: Radioaktive Spuren in Lebensmitteln

14. Februar 2016 - 14:32 Uhr

Die südkoreanischen Behörden haben geringe Spuren radioaktiver Substanzen in Lebensmitteln aus Japan entdeckt. In 14 von 244 getesteten Produkten seien radioaktives Jod und Cäsium nachgewiesen worden, teilte die koreanische Nahrungs- und Arzneizulassungsbehörde (KFDA) in Seoul mit.

Die Lebensmittel seien zwischen dem 19. und 29. März importiert worden. Die gemessenen Werte in den 14 Produkten, darunter Melonen, Brot, Kekse und Vitamine, lägen jedoch weit unter der zulässigen Höchstgrenze für Cäsium und Jod. Für die Gesundheit der Verbraucher bestehe keine Gefahr. Einige Produkte seien bereits vor den Unfällen im japanischen Atomkraftwerk in Fukushima produziert worden. Es sei daher nicht ausgeschlossen, dass in einigen Fällen die Radioaktivität auf natürliche Quellen zurückzuführen sei.