Südfrankreich: Regionalzug zerfetzt Schulbus - mindestens fünf Schüler sterben

15. Dezember 2017 - 19:15 Uhr

Zug reisst den Schulbus in zwei Teile

Verheerender Unfall in Südfrankreich: Westlich der Stadt Perpignan ist ein Regionalzug mit einem Schulbus zusammengestoßen. Mindestens fünf Jugendliche kamen ums Leben, als der Zug den Bus regelrecht in zwei Teile zerriss. 20 Businsassen wurden verletzt, zehn davon lebensgefährlich. Wie ist zu dem Unglück kommen konnte, ist noch völlig unklar.

Bus gehörte zu Gymnasium in der Gemeinde Millas

Westlich der französischen Stadt Perpignan ist ein Regionalzug mit einem Schulbus zusammengestoßen.
Wie ist zu dem Unglück mit der Bahn und dem Schulbus in Südfrankreich kommen konnte, ist noch völlig unklar.
© imago/Agencia EFE, Robin Townsend, imago stock&people

In dem Bus saßen Schüler eines Gymnasiums in der Gemeinde Millas. Laut Robert Taillan, dem Bürgermeister der Gemeinde, fuhren drei Busse hintereinander. Der erste sei unbeschadet über den Bahnübergang gekommen, der zweite wurde vom Zug getroffen, "im dritten dahinter mussten die Kinder die Katastrophe mit ansehen", erklärte er. Die Schüler seine alle zwischen 13 und 17 Jahren alt gewesen. 

Die Kollision ereignete sich an einem beschrankten Bahnübergang. Noch ist nicht geklärt, ob die Schranke vor dem Unfall offen oder geschlossen war. Fest steht: Es war werde nebelig noch glatt auf der Strecke. Die Busfahrerin, die bei dem Unglück selbst verletzt wurde, könnte noch nicht befragt werden. Verkehrsministerin Elisabeth Borne sprach über Twitter von einem "schrecklichen Unfall". 

Auch Präsident Emmanuel Macron sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.