Wetterchaos

Sturmtief "Sabine": Die Queen sagt ihren Kirchgang ab

Der Kirchgang der Queen ist wegen Sturmtief "Sabine" wortwörtlich ins Wasser gefallen.
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09. Februar 2020 - 13:13 Uhr

Queen zieht Konsequenzen

Ist das genau das, was uns in Deutschland noch bevorsteht? Am Sonntagabend soll Sturmtief "Sabine" hierzulande für Angst und Chaos sorgen - genau das, was Großbritannien offenbar bereits hinter sich hat. Bereits am Wochenende hat der Orkan auf der Insel mächtig gewütet. So sehr, dass die Queen sogar Konsequenzen ziehen und ihren geliebten Kirchgang absagen musste.

Gottes Segen fiel dieses Mal aus

Eigentlich wollte Queen Elizabeth II. am Sonntag wie immer ihren Kirchgang im ostenglischen Sandringham antreten, doch das Oberhaupt des Königshauses habe kurzerhand wegen massiven Sicherheitsbedenken wieder umdrehen müssen. Das gab jetzt eine Sprecherin des Buckingham-Palastes gegenüber "dpa" bekannt. Bei der Entscheidung habe weniger die Queen, sondern viel mehr die Schaulustigen vor der Kirche im Fokus gestanden. Bekanntermaßen ist nämlich immer mächtig Andrang, wenn sich die Queen Gottes Segen abholt.

Wetterchaos in Großbritannien

Gut, dass die Queen die Notbremse gezogen hat. Erhebliche Verkehrsbehinderungen und Schäden durch heftigen Wind und Regen sind nämlich das, was vom Sturmtief in Großbritannien geblieben ist. Aber Lizzy war nicht die Einzige, die Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat. Zugunternehmen und Airlines hatten zuvor sämtliche Verbindungen im ganzen Land gestrichen - aus gutem Grund. Zeitweise soll "Sabine" nämlich mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 130 Stundenkilometern durch das Land gefegt sein. Sowohl umherliegende Trümmerteile als auch Überschwemmungen und Stromausfälle sollen die Folge gewesen sein. Jetzt beginnt für die Briten das große Aufräumen und das Durchatmen.