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Stuhl weggezogen: Schüler scheitert mit Klage

Stuhl weggezogen: Schüler scheitert mit Klage

Stuhl weggezogen: Schüler scheitert mit Klage
Ein Schüler verklagte seinen Mitschüler auf 1.400 Euro Schmerzensgeld - weil er ihm den Stuhl weggezogen hatte.
dpa, Peter Steffen

Ópfer erlitt Prellungen und Blutergüsse

Er zog seinem Mitschüler den Stuhl weg und landete deshalb vor Amtsgericht Hannover. Dort kam der heute 17-Jährige jedoch ohne ein Schmerzensgeld an seinen früheren Klassenkameraden davon. Das Opfer hatte beim Sturz in der neunten Klasse Prellungen und Blutergüsse erlitten.

Weil der Junge unter der Bluterkrankheit leidet, wurde er anschließend drei Tage im Krankenhaus beobachtet. Da er zudem monatelang unter Schmerzen litt, verklagte er den Stuhlwegzieher auf 1.400 Euro Schmerzensgeld. Das Gericht wies die Klage ab, weil nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Kinder für Neckereien untereinander in der Schule in der Regel nicht haften müssen.