Aufgepasst: Erkältungswetter!

Stürmisch mit Schnee auf den Bergen

9. Dezember 2019 - 11:01 Uhr

Eine abwechslungsreiche Woche hat begonnen. Mit allem, was die mitteleuropäische Wetterküche zu bieten hat

Die Tiefdruckgebiete geben sich zur Zeit die Klinke in die Hand. Kaum ist das eine abgezogen, rückt vom Atlantik bereits das nächste nach. Momentan haben wir es - passend zur Adventszeit - mit Tief Rudi zu tun. Eigentlich ist Rudi ja das "red-nose" Reindeer, für uns wird es aber eher der "wet-nose" Rudi. Denn es wird nasse Nassen geben. Die gesamte Woche über wird es sehr wechselhaft.

Am Dienstag Vorsicht im Berufsverkehr

In der Nacht zum Dienstag verlagern sich die Niedeschläge immer weiter in den Süden und den Südosten und gehen immer öfter in Schnee über. Gleichzeitig lockern die Wolken im Westen und Norden auf, so dass es verbreitet leichten Frost oder Bodenfrost gibt. Eine brisante Mischung, die streckenweise mit akuter Glätte einhergehen dürfte.

Tagsüber bekommt der Alpenrand noch weitere Schneeschauer. Ansonsten ist es aber überwiegend freundlich bis sonnig und somit erhält der Dienstag das Prädikat: schönster Tag der Wetterwoche. Auch wenn im Nordwesten bei einem strammen Wind schon wieder neue Wolken aufziehen. Denn: das nächste Tief lässt nicht mehr allzu lange auf sich warten. Dazu minus 1 Grad am Alperand und bis 7 Grad am Rhein.

Wo sich in den kommenden zwei Tagen die Niederschläge über uns ausbreiten, können Sie hier im Regen- und Wolkenfilm sehen.

Eine Woche Hin und Her

Zum Mittwoch breiten sich die Wolken samt kräftigem Wind immer weiter aus. Auf den Bergen oberhalb von etwa 600 Metern mit Chancen auf Schnee. Sonst fällt Regen. Lediglich der äußerste Südosten bleibt noch länger aufgelockert und trocken. Die Temperaturen bleiben erkältungsträchtig mit teilweise nassen 1 bis 9 Grad. Am mildesten ist es am Oberrhein.

Und wie geht es weiter?

Winter im Harz
Schnee ja - aber nur auf den Bergen
© dpa, Swen Pförtner, spf tba

Am Donnerstag werden die Niederhschläge zwar seltener. Ganz trocken bleibt es aber nicht. In den tieferen Lagen als Regen, auf den Bergen als Schnee bei 2 Grad am Erzgebirge und 7 Grad an Rhein und Ruhr.

"Der Trend zum dritten Advent: Es bleibt weiterhin sehr durchwachsen und windig bis stürmisch. Die besten Chancen auf Schnee gibt es am Freitag und Samstag im Bergland. Allerdings macht der Sonntag den Winterfreunden einen dicken Strich duurch die Rechnung. Der dritte Advent wird bei bis zu 12 Grad am Oberrhein nämlich der wärmste Tag der Woche", sagt RTL-Meteorologe Björn Alexander.

Wie sich der Monat weiterentwickelt, erfahren Sie im 30-Tage-Trend.

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