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Studie von Biontech/Pfizer startet

Schützt eine dritte Impfung besser vor den Corona-Mutationen?

Drei statt zwei Impfdosen für einen sicheren Schutz gegen die Corona-Mutationen? Ob das Sinn macht, wollen Biontech und Pfizer jetzt in einer Studie untersuchen (Symbolbild).
Drei statt zwei Impfdosen für einen sicheren Schutz gegen die Corona-Mutationen? Ob das Sinn macht, wollen Biontech und Pfizer jetzt in einer Studie untersuchen (Symbolbild).
© imago images/Jochen Eckel, Jochen Eckel via www.imago-images.de, www.imago-images.de

26. Februar 2021 - 9:59 Uhr

Neue Studie im Kampf gegen die Mutationen

In einer neuen Studie werden das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Partner Pfizer die Wirkung einer möglichen dritten Auffrischung mit ihrem Corona-Impfstoff testen. Dafür sollen 144 Teilnehmer in den USA sechs bis zwölf Monate nach ihren ersten beiden Spritzen eine dritte bekommen. Das teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit. Könnte eine dritte Impfdosis die Lösung für die aggressiven Corona-Mutationen sein?

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Wie wirkt sich dritte Impfdosis auf Immunsystem aus?

Untersucht wird unter anderem, wie sich diese Auffrischungsimpfung auf die Immunität gegen derzeit kursierende und potenziell neu aufkommenden Varianten von Sars-CoV-2 auswirkt. Konkret wird den Angaben zufolge auf die Immunantwort des Körpers zum Zeitpunkt der dritten Impfung, nach einer Woche und nach einem Monat geschaut. Mitmachen werden Menschen aus zwei Altersgruppen - und zwar von 18 bis 55 Jahren und von 65 bis 85 Jahren, sie sollen im Rahmen der Studie bis zu zwei Jahre lang weiter beobachtet werden.

Biontech-Chef Sahin: "Wir wollen auf verschiedene Szenarien vorbereitet sein"

Derzeit breitet sich in Europa beispielsweise die britische Variante des Coronavirus stark aus, die als ansteckender als die ursprüngliche Form gilt. Außerdem gibt es noch eine südafrikanische und eine brasilianische Variante. Es gebe zwar keine Hinweise, dass zirkulierende Virusvarianten zu einem Verlust des Schutzes durch den Impfstoff führten, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla. Dennoch würden Maßnahmen ergriffen, um entschieden handeln zu können, falls ein Stamm aufkomme, gegen den der Impfstoff keinen ausreichenden Schutz biete.

Ähnlich klang das bei Biontech-Chef und -mitbegründer Ugur Sahin: "Wir wollen auf verschiedene Szenarien vorbereitet sein", sagte er. Es liefen auch Vorbereitungen, den Impfstoff bei Bedarf schnell an neue Varianten anpassen zu können.


Quelle: DPA/RTL.de

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