Studie schlägt Pflegenotstand-Alarm

14. Februar 2016 - 22:44 Uhr

Eine neue Studie lässt die Alarmglocken schrillen: Bis zum Jahr 2030 könnte sich der Mangel an Betreuern zum regelrechten Pflegenotstand ausgewachsen haben, wie eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung ergab. Dann fehlt möglicherweise eine halbe Million Vollzeit-Pflegekräfte.

Um den Engpass nicht noch zusätzlich zu verschärfen, wehrt sich Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gegen höhere berufliche Hürden für Pflegekräfte: "Es verbieten sich alle Vorschläge aus Brüssel, die vorsehen, dass man nur noch mit Abitur in die Pflege kommen darf. Das wäre ein Irrweg für Deutschland", sagte der Minister.