Studie: Mehr psychische Probleme bei Kindern in der Krise

Das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg. Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild
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10. Juli 2020 - 12:22 Uhr

Die Corona-Krise hat die Lebensqualität und psychische Gesundheit von vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland einer neuen Studie zufolge verschlechtert. Betroffen seien vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien, sagte die Leiterin der sogenannten COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Ulrike Ravens-Sieberer, am Freitag. "Die meisten Kinder und Jugendlichen fühlen sich belastet, machen sich vermehrt Sorgen, achten weniger auf ihre Gesundheit und beklagen häufiger Streit in der Familie." Bei jedem zweiten Kind habe das Verhältnis zu seinen Freunden durch den mangelnden physischen Kontakt gelitten. Die UKE-Wissenschaftler befragten zwischen 26. Mai und 10. Juni mehr als 1000 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren und mehr als 1500 Eltern per Online-Fragebogen. Die COPSY-Studie war laut UKE die erste bundesweite Studie ihrer Art.

Quelle: DPA