Studie: Kein erhöhtes Sterberisiko nach Sechsfachimpfung

14. Februar 2016 - 22:54 Uhr

Das Risiko für Babys und Kleinkinder, kurz nach einer Sechsfachimpfung plötzlich zu sterben, ist einer neuen Studie zufolge nicht erhöht. Das Robert-Koch-Institut legte nun die Ergebnisse seiner TOKEN-Studie dazu vor: Darin wurden 254 ungeklärte und unerwartete Todesfälle von Kindern zwischen dem 2. und 24. Lebensmonat wissenschaftlich untersucht, die sich zwischen Juli 2005 und Juli 2008 in Deutschland ereignet hatten.

Die Impfstoffe schützen vor Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Hepatitis B, Kinderlähmung und dem Erreger Haemophilus infuenzae.

Der Hintergrund: Nach der Einführung von zwei Sechsfachimpfstoffen (Infanrix Hexa und Hexavac) im Jahr 2000 hatten Spontanmeldungen über plötzliche Todesfälle von Kleinkindern den Verdacht erweckt, es könne ein Zusammenhang mit den Sechsfachimpfungen bestehen.