Studie enthüllt: Putzen ist genauso schädlich wie Rauchen

01. März 2019 - 14:33 Uhr

Frühjahrsputz? Besser nicht

Wenn Sie dem Frühjahrsputz entkommen wollen, dann ist das hier die perfekte Ausrede für Sie: Putzen kann schlecht für Ihre Gesundheit sein, hat eine Studie der Universität Bergen in Norwegen ergeben. Frauen, die regelmäßig zuhause putzen oder als Reinigungskraft arbeiten, haben eine schlechtere Lungenfunktion als Frauen, die nie selbst saubermachen. Bei putzenden Männern soll sich die Atemfunktion hingegen nicht verschlechtern.

Chemische Reinigungsmittel reizen die Atemwege

In diesem Fall sei Putzen genauso schädlich wie Rauchen – die chemischen Reinigungsmittel sollen dabei die Atemwege reizen. Bei Frauen, die selber zuhause putzen, kann das langfristig zu einer erheblichen Einschränkung der Lungenfunktion führen. Im Vergleich ist die Lungenfunktion von weiblichen Reinigungskräften noch einmal schlechter. Vergleichbar sei dies mit einer Person, die zehn bis zwanzig Jahre lang eine Packung Zigaretten am Tag geraucht habe, schreibt das 'Fachmagazin American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine'.

Welche Unfälle Sie beim Putzen im Haushalt vermeiden können, erfahren Sie hier.

Putzen kann bis zum Asthma führen

Auch Asthma ist unter diesen Frauen keine Seltenheit – 12,3 Prozent der Frauen, die zuhause putzen, und 13,7 Prozent der Reinigungskräfte sind Asthmatikerinnen. Komischerweise sei bei Männern kein Unterschied zwischen denen, die Zuhause putzen und professionellen Reinigungskräften zu erkennen.

Im Video sehen Sie, welche Putzmittel besonders gefährlich sind.