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Streit auf dem Oktoberfest in München endet tödlich - Tatverdächtiger sitzt in U-Haft

29.09.2018, Bayern, München: Bierkrüge und Biertische stehen vor dem Haupteingang vom Augustiner-Zelt auf dem Oktoberfestgelände. Bei einem Streit auf dem Münchner Oktoberfest ist ein Mann tödlich verletzt worden. Die Fahndung nach dem Täter läuft. D
58-Jähriger im Streit auf Oktoberfest tödlich verletzt. © dpa, Sven Hoppe, shp axs

Mann stirbt nach Schlägerei auf dem Oktoberfest

Bei einem Streit auf dem Münchner Oktoberfest ist ein Mann am Freitagabend tödlich verletzt worden. Der Täter flüchtete zunächst. Einen Tag später stellte sich dann aber ein Tatverdächtiger begleitet von seinem Anwalt der Polizei. Er sitzt nun in U-Haft.

Tatverdächtiger sitzt in U-Haft

29.09.2018, Bayern, München: Polizisten untersuchen auf dem Oktoberfestgelände am Augustiner-Zelt einen Tatort. Bei einem Streit auf dem Münchner Oktoberfest ist ein Mann tödlich verletzt worden. Die Fahndung nach dem Täter läuft. Die Polizei sucht Z
Die Polizei sperrt den Tatbereich ab. © dpa, Sven Hoppe, shp axs

Wie die Polizei mitteilte, waren am Freitag gegen 22.10 Uhr im Raucherbereich des Augustiner-Festzeltes zwei Männer aneinandergeraten. Der eine schlug den anderen mit einem "wuchtigen Schlag gegen den Kopf" nieder und verletzte ihn so schwer, dass er kurz darauf starb, so die Polizei. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 58-jährigen Deutschen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Er konnte zunächst vor Ort reanimiert werden und verstarb später im Krankenhaus. Todesursache war der Obduktion zufolge eine Hirnblutung. 

Der Tatverdächtige in U-Haft ist 42 Jahre alt und kommt aus München. Er soll am Samstagnachmittag bei der Polizei angegeben haben, an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein. Weitere Angaben machte er auf Anraten seines Anwaltes nicht. Das Motiv für den Streit bleibt unklar. Möglicherweise ging es jedoch um die weibliche Begleitung des 42-Jährigen, wie ein Sprecher der Kriminalpolizei am Sonntag sagte. Das Opfer und der Tatverdächtige kannten sich nach bisherigen Kenntnissen nicht. Es werde wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Waffen waren bei dem Streit den Erkenntnissen nach nicht im Spiel. 

Zeugin brachte Polizei auf die richtige Spur

Zuvor hatte sich mitunter eine wichtige Zeugin gemeldet, die den Vorfall beobachtet und sich daraufhin beim Sicherheitsdienst gemeldet hatte. "Die Ermittlungen führten in der Folge zu einem Tatverdächtigen", hieß es. Die Polizei hatte per Internet nach der Frau gesucht.

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