Streaming-Frust

Jeder Dritte hat zu Hause fast täglich Probleme mit der Internetverbindung

Businesswoman at laptop with head in hands Tired stressed businesswoman at laptop with head in hands PUBLICATIONxINxGERxSUIxHUNxONLY CAIAxIMAGE/SCIENCExPHOTOxLIBRARY F019/2939
Businesswoman at laptop with head in hands Tired stressed businesswoman at laptop with head in hand
imago stock&people, imago/Science Photo Library, Science Photo Library

In der Corona-Pandemie stabile Internetverbindung besonders wichtig

Ob Homeoffice, Homeschooling oder abends einfach gemütlich einen Film streamen – seit Beginn der Corona-Pandemie ist für viele Menschen eine stabile Internetverbindung zu Hause besonders wichtig. Doch mehr als ein Drittel der Deutschen ärgert sich mehrmals wöchentlich bis sogar täglich über Probleme mit der Onlineverbindung.

Probleme vor allem im Homeoffice oder Homeschooling

Wie eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Internetknoten-Betreibers DE-CIX ergab, erleben 33,5 Prozent der Deutschen mehrfach wöchentlich bis sogar täglich Verzögerungen bei der heimischen Internetnutzung. Nur 11,6 Prozent der Befragten haben der Umfrage zufolge nie Probleme damit.

Am häufigsten nahmen demnach junge Erwachsene, Berufstätige in Heimarbeit und Familien mit Kindern diese Internetprobleme wahr. Nicht nur im Arbeits- oder Bildungskontext sei ein stockendes Netz für viele Menschen ein Störfaktor: Auch bei Video-Streamings (44 Prozent), Live-Streamings beispielsweise von Sportveranstaltungen (25,4 Prozent) und Online-Spielen (12 Prozent) frustriere es viele.

Die Mehrheit der Nutzer sieht laut der Studie den mangelhaften regionalen Ausbau der Netz-Infrastruktur (57 Prozent) und die Überlastung des Netzes (53 Prozent) als Ursachen.

Wie Sie Ihre Internetverbindung selber messen können, erklären wir in diesem Artikel. Ein Anbieter-Wechsel kann durchaus einen ordentlichen Geschwindigkeitszuwachs bringen. Das Problem kann allerdings auch mit veralteter Hardware zusammenhängen.

Tipps für schnelleres Internet

Tipp 1: Router austauschen
Ist Ihr WLAN-Router noch zeitgemäß? Ohne die passende Internet-Verteil-Station läuft daheim nämlich nicht viel. Auch als Telefonanlage und Smart-Home-Schaltzentrale kommen Router zum Einsatz. Es ist sinnvoll, den Router alle drei bis vier Jahre auszutauschen – vor allem, wenn neue Datentarife gebucht werden. Denn der Router muss zum gebuchten Datenpaket passen und technisch im Stande sein, die Leistung zu übertragen.

Die Stiftung Warentest hat im Februar 2020 Router geprüft und ein Gerät zum Testsieger gekürt: Die Fritzbox 7590* des deutschen Herstellers AVM.

Tipp 2: Das WLAN punktuell verstärken
Wer in bestimmen Räumen des Hauses nur schwachen WLAN-Empfang hat, kann die Situation schnell mit einem sogenannten "Repeater" verbessern. So funktioniert das Teil: Der Router sendet das WLAN-Signal in die Umgebung, der Repeater nimmt es auf und verbreitet es weiter, sodass ein größerer Bereich abgedeckt werden kann. Erhältlich sind die Geräte schon ab 30 Euro.

Zu empfehlen ist beispielsweise der WLAN-Verstärker des Fritzbox-Herstellers AVM. Der FRITZ! WLAN Mesh Repeater 2400* ist der Nachfolger des Testsiegers von Stiftung Warentest (Test: 2018) und bekam auch von Fachmagazinen wie Computerbild Höchstwertungen.

Tipp 3: Die richtige Position für die Geräte finden
Positionieren Sie Router und Repeater dort, wo das Signal am besten verteilt oder empfangen werden kann. Das bedeutet konkret: Sorgen Sie dafür, dass die Geräte nicht von Möbeln oder anderen großen Gegenständen blockiert werden. Nur so können sie ihre Leistung bringen.

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.