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Stiftung gibt Geld für Künstliche Intelligenz und Stipendien

Die Baden-Württemberg Stiftung will sich im kommenden Jahr unter anderem für Forschung im Bereich Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung engagieren. 35 Millionen Euro werden für Projekte in Forschung, Bildung sowie Gesellschaft und Kultur zur Verfügung gestellt, wie die Stiftung am Mittwoch in Stuttgarter mitteilte. Über die Vergabe weiterer Mittel für 2019 werde im Frühjahr entschieden. Insgesamt stehen für das Jahr 2019 knapp 42 Millionen Euro bereit. Das Thema Digitalisierung berühre in immer mehr der geförderten Programme, hieß es.

Künstliche Intelligenz: Die Forschung befasst sich mit Systemen, die Probleme eigenständig erfassen und lösen können. So können riesige Datenmengen ausgewertet und etwa Maschinen gesteuert werden. Unternehmen können effizienter produzieren und Wettbewerbsvorteile nutzen. Das neue Programm wird mit fünf Millionen Euro dotiert.

Austausch: Mit acht Millionen wird das Baden-Württemberg Stipendium und damit der Austausch junger Menschen gestärkt. Neu hinzu kommen etwa gezielter Austausch mit afrikanischen, karibischen, pazifischen oder besonders armen Staaten. Das Stipendienprogramm ist laut Stiftung eines der größten in Deutschland.

Gesellschaft: Schulbegleiter unterstützen Kinder mit speziellen Beeinträchtigungen. Mit Fortbildungen konnten laut Stiftung bereits mehr als 350 Schulbegleiter qualifiziert werden. Um das Angebot ausweiten zu können, soll der Kreis von Multiplikatoren, die die Begleiter ausbilden, auf 50 erweitert werden. Der Aufsichtsrat bewilligte 1,25 Millionen Euro.

Die Baden-Württemberg Stiftung verwaltet ein Vermögen von 2,3 Milliarden Euro und zählt damit zu den größten Stiftungen in Deutschland.


Quelle: DPA

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