Stier in Pamplona rammt Torero da, wo es weh tut

Andres Roca Rey wurde nicht zum ersten Mal auf die Hörner genommen

Schon wieder blutige Bilder aus einer Stierkampfarena in Spanien und schon wieder hat es denselben Torero getroffen: Bei einem Stierkampf in Pamplona rammte ein Stier seine Hörner in den Intimbereich von Andres Roca Rey aus Peru.

Die Hose des Toreros riss und sein Intimbereich wurde entblößt. Doch insgesamt verlief alles glimpflich für den Torero – für den Stier dagegen leider nicht. Es ist nicht das erste Mal, das Roca Rey bei einem Stierkampf verletzt wurde. Im April rammte ein 550 Kilogramm schwerer Bulle in Sevilla seine Hörner in den Hintern des 19-jährigen Peruaners, im November vergangenen Jahres verlor er zwei Zähne, nachdem ein Stier sein Horn in seinen Mund rammte.

Vom 6. Bis zum 14. Juli werden bei der 'Sanfermines' täglich Stiere durch die engen Gassen der nordspanischen Stadt bis in die Stierkampfarena getrieben, um dort von einem Torero getötet zu werden. Dieses brutale Spektakel findet seit 1591 jedes Jahr zu Ehren des heiligen Firmin statt. Allein dieses Jahr gab es bereits 14 Verletzte, denn Menschen wollen ihren 'Mut' demonstrieren, indem sie vor den Stieren vorweg laufen. Touristen aus der ganzen Welt reisen nach Pamplona, um an der Stierhatz teilzunehmen. In den letzten Jahren wird die Kritik gegen diesen Brauch und vor allem gegen Stierkämpfe immer lauter.