Stellenstreichung bei staatlicher Porzellan-Manufaktur

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14. November 2019 - 13:11 Uhr

Sachsens Finanzminister Matthias Haß (CDU) sieht keinen anderen Weg für die staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen als den der angekündigten Stellenstreichung. "Um das Unternehmen langfristig und nachhaltig zu sichern, sind diese schmerzlichen Einschnitte jetzt ‎unumgänglich", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Personal- und Sachkosten müssten reduziert werden. "Auch um das Unternehmen ‎perspektivisch unabhängig zu machen von Finanzhilfen des Freistaates." Prinzipiell sei die Rückbesinnung auf das ‎Kernprodukt Porzellan richtig gewesen. Allerdings sei das Umfeld schwierig, der Porzellan-Markt wachse kaum.

Quelle: DPA