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Steinbruch-Ziege auf dem Weg der Besserung

Steinbruch-Ziege geht es besser
Eine weiße Hausziege liegt nach der Rettung in einem Kunststoffbehälter. Foto: Florian Bofinger/Bergwacht Miltenberg/Archiv © deutsche presse agentur

Fast eine Woche nach ihrer dramatischen Rettung geht es der Steinbruch-Ziege langsam besser. "Sie nimmt vermehrt Futter auf und ist nicht mehr ganz panisch", sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Miltenberg am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Behörde sei weiter auf der Suche nach einem großen Gehege und es sehe derzeit gut aus. "Es ist noch nicht ganz in trockenen Tüchern, aber es ist alles auf einem guten Weg."

Etwa eine Woche lang war die weiße Hausziege, die seit mindestens zwei Jahren wild in der Gegend lebte, auf einem Vorsprung in einer steilen Felswand in einem Steinbruch bei Collenberg gefangen. Sie konnte weder vor noch zurück. Am Mittwoch befreiten Retter der Bergwacht die ausgehungerte Geiß aus ihrer misslichen Lage, indem sie sie erst betäubten und dann langsam abseilten. Seitdem lebt das Tier bei einer Mitarbeiterin des Veterinäramtes des Landkreises Miltenberg.

Weil das Tier von Parasiten befallen ist, steht es zudem unter Quarantäne und wird entwurmt. Zudem wurde das Tier bei der Rettungsaktion an einem Horn verletzt, das zweite hatte es sich weniger später selbst abgestoßen. "Aber die Wundversorgung sieht gut aus", so die Sprecherin weiter.


Quelle: DPA

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