Achtung, Staugefahr!

Sommerferien starten: Auf diesen Straßen wird’s am Wochenende eng

Staus wie hier auf der A 5 werden kommendes Wochenende zur Geduldsprobe für Urlauber.
Staus wie hier auf der A 5 werden kommendes Wochenende zur Geduldsprobe für Urlauber.
© dpa, Jürgen Mahnke, rho fie gfh ade rho

22. Juni 2020 - 12:43 Uhr

Ferienbeginn in 5 Bundesländern

Sie wollen direkt zum Beginn der Sommerferien mit dem Auto verreisen? Dann packen Sie am besten eine Extraportion Geduld ein. Denn der ADAC geht davon aus, dass dieses Jahr aufgrund der Corona-Krise deutlich mehr Deutsche auf den Straßen unterwegs sind. Zu den fünf Bundesländern, die am Wochenende in die Ferien starten, kommen außerdem noch Urlauber aus Skandinavien, vor allem Dänemark. Wir zeigen Ihnen, wo es vom 26. bis zum 28. Juni besonders lang dauern könnte.

Auto-Urlaub dieses Jahr bevorzugt

In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein beginnen in ein paar Tagen die Sommerferien. In Mecklenburg-Vorpommern sind die Schulen zwar bereits heute zu, doch am Wochenende wird eine zweite Reisewelle erwartet. Ob die Wahl des Autos als bevorzugtes Reisemittel die Straßen im Corona-Jahr 2020 noch stärker belastet als in den vergangenen Jahren, sieht der ADAC aber immerhin als fraglich: "Etliche Deutsche dürften sich in ihrem Urlaub mit Tagesausflügen und spontanen Kurztrips begnügen."

Voll wird es auf den Straßen aber trotzdem – und zwar jeweils in beide Richtungen. Die höchste Staugefahr besteht laut ADAC am Freitag ab dem Mittag und am Samstag zwischen 11 und 18 Uhr vor allem in Richtung Nord- und Ostseeküste und auf dem Weg in den Süden. Es empfehle sich also, sehr früh morgens oder spät abends loszufahren.

Die wichtigsten Staustrecken laut ADAC

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • Großräume Berlin, Hamburg und Köln
  • A 1 Bremen - Hamburg - Puttgarden
  • A 2 Dortmund - Hannover - Berlin
  • A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg
  • A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
  • A 6 Metz/Saarbrücken - Kaiserslautern - Mannheim
  • A 7 Hamburg - Flensburg
  • A 7 Hamburg - Hannover und Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
  • A 9 Berlin - Nürnberg - München
  • A 10 Berliner Ring
  • A 11 Berlin - Dreieck Uckermark
  • A 24 Berlin - Hamburg
  • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A 93 Inntaldreieck - Kufstein
  • A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

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Außengrenzen wieder offen – trotzdem Zeit einplanen

Seit dem 15. Juni sind fast alle Außengrenzen Deutschlands wieder ohne Corona-Sonderregelungen geöffnet. Hier muss also kein triftiger Grund mehr für die Einreise angegeben werden. Stichprobenartige Kontrollen sind aber weiterhin möglich, gibt der ADAC zu bedenken. Wartezeiten seien deshalb nicht auszuschließen. Auch auf den Hauptdurchgangsrouten im benachbarten Ausland - inklusive der Autobahnen und Küstenstraßen in Kroatien und Slowenien – könnte es mühsam werden.

Bei der Einfahrt nach Dänemark gibt es nach wie vor Einschränkungen:

  • Es finden Grenzkontrollen statt.
  • Nur Einwohner aus Schleswig-Holstein dürfen uneingeschränkt einreisen.
  • Urlauber aus anderen Bundesländern dürfen nur einreisen, wenn sie mindestens sechs Übernachtungen in Dänemark (aber nicht in Kopenhagen) gebucht haben.

Im Video: Rettungsgasse bilden - und zwar schon vor dem Stau

Der ADAC warnt: Schon bei stockendem Verkehr müssen Autofahrer eine Rettungsgasse bilden – denn stehen erst mal alle, könnte es dafür zu spät sein. Welche einfachen Regeln auf der Autobahn gelten, sehen Sie im Video.

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