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Statistik: Privater Verpackungsmüllberg gewachsen

Ein Übervoller Papiercontainer steht vor einem Haus zur Abholung durch die Müllabfuhr bereit. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
Ein Übervoller Papiercontainer steht vor einem Haus zur Abholung durch die Müllabfuhr bereit. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

08. April 2021 - 11:40 Uhr

Erfurt (dpa/th) - Leere Weinflaschen, Pappkartons und mehr: In den Mülltonnen von Thüringern sind mehr Verpackungen gelandet. Im Jahr 2019 seien pro Kopf bei Privatleuten durchschnittlich 79 Kilogramm Verpackungsmüll aufgekommen, teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag mit. Das seien etwa zwei Kilogramm mehr gewesen als im Jahr zuvor.

Insgesamt seien es 2019 rund 168.695 Tonnen Abfälle aus privaten Haushalten gewesen, die vor allem in den Gelben Tonnen, Glas- und Papiercontainern gesammelt wurden. Das seien 4084 Tonnen mehr als 2018 gewesen. Der Großteil davon (rund 49 Prozent) waren demnach gemischte Verpackungen. Bei rund 31 Prozent ging es um Glas und bei rund 20 Prozent um Pappe, Kartons und Papier.

Bei Gewerbe und Industrie sei dagegen mit 82.032 weniger Verpackungsmüll gesammelt worden als 2018 - damals waren es 84.691 Tonnen gewesen. Vor allem Papier, Kartons und Pappe (rund 69 Prozent) machten dabei 2019 den Großteil des Verpackungsmülls aus.

© dpa-infocom, dpa:210408-99-125417/2

Quelle: DPA

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