Starkregen überflutet Straßen

09. Februar 2016 - 14:30 Uhr

Unwetter fegen über NRW und Hessen

Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und Feuerwehren, die im Starkregen nur im Schneckentempo vorwärts kamen: Eine Gewitterfront ist am Mittwoch über Teile von Nordrhein-Westfalen hinweggefegt, aber auch in anderen Bundesländern mussten die Helfer Sonderschichten einlegen.

In Essen standen binnen Minuten die Straßen unter Wasser, so stark war der Regen.
In Essen standen innerhalb weniger Minuten die Straßen unter Wasser, so stark war der Regen.

In Essen rückte die Feuerwehr zu etwa 220 wetterbedingten Einsätzen aus, wie eine Sprecherin der Rettungskräfte am Abend mitteilte. Keller liefen voll, Straßen wurden überschwemmt. In einem U-Bahnhof musste vorübergehend ein Gleis gesperrt werden, weil die Schienen überflutet waren. Die Essener Polizei rückte zudem 35 Mal wegen hochgespülter Gullydeckel oder überschwemmter Straßen aus. Schwere Schäden gab es den Angaben zufolge aber nicht.

Gespenstische Gewitterstimmung, Blitze und Starkregen auch in Hessen, auf den Autobahnen ging es oft nur zäh voran. Kurz aber heftig waren auch die Unwetter im Saarland. Die Feuerwehren rückten in Saarlouis aus, um voll gelaufene Tiefgaragen und Keller leer zu pumpen.

Weitere Starkregen angekündigt

Für diesen Donnerstag sind erneut starken Regenfälle angekündigt. Am Nachmittag und Abend könnten sich besonders im Süden von NRW Gewitter mit Starkregen bilden. Dabei könnten 20 bis 30, vereinzelt sogar bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen. Auch Hagel könne es geben. In der Nacht zum Freitag sollen die Gewitter nachlassen.