Starke Sicherheitsvorkehrungen in Südkorea für G20

14. Februar 2016 - 21:26 Uhr

Die Ausrichtung des G20-Gipfeltreffens im November in Seoul wird für die südkoreanische Polizei zu ihrer bisher größten Sicherheitsoperation.

Für das Ereignis würden 50.000 Beamte mobilisiert, sagte Polizeichef Cho Hyun Oh in Seoul. Südkorea stelle sich auf gewalttätige Proteste gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 größten Industrie- und Schwellenländer ein. Cho wies zudem auf mögliche Gefahren durch das kommunistische Nordkorea und den internationalen Terrorismus hin. Ob es konkrete Hinweise auf Anschläge gebe, sagte er nicht.

Zum G20-Gipfel am 11. und 12. November werden 32 Staats- und Regierungschefs erwartet. Landesweit würden sämtliche Polizeikräfte schrittweise in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, sagte Cho. Die Polizei arbeite mit den Streitkräften des Landes, Interpol und ausländischen Geheimdiensten zusammen, um die Konferenzteilnehmer zu schützen. Ausländern, die durch "radikales, gewalttätiges" Verhalten bei Protestkundgebungen aufgefallen seien, würden an der Einreise ins Land gehindert.