Stahlindustrie fordert Kostenüberprüfung nach Atomausstieg

14. Februar 2016 - 21:24 Uhr

Nach dem Beschluss zum Atomausstieg hat die deutsche Stahlindustrie ein sogenanntes Monitoring zur Überprüfung der Kosten gefordert. "Die Bundesregierung muss regelmäßig überprüfen, ob die Gesetze die gewünschte Wirkung haben und die Stromversorgung sicher und bezahlbar ist", sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, laut einer Mitteilung. Gegebenenfalls müsse nachjustiert werden.

Die politisch gewünschte Neuausrichtung und Umsetzung der Energiepolitik sei ohne die energieintensiven Industrien nicht möglich. "Ohne Stahl wird kein Kraftwerk gebaut, kein Stromnetz betrieben und kein Strom aus Erneuerbaren produziert", so Kerkhoff.