Für bestimmte Bevölkerungsgruppe

Bremen will FFP2-Masken verschenken

Eine Atemschutzmaske der Kategorie FFP2.
© deutsche presse agentur

03. November 2020 - 6:37 Uhr

Masken sollen in Apotheken verteilt werden

Die Stadt Bremen will nach Angaben des Weser Kuriers Tausende FFP2-Masken an Bremer Bürger verteilen. Diese Angabe habe Bürgermeister Andreas Bovenschulte in einer Regierungserklärung am Sonntag gemacht, wobei er genaue Zahlen noch offen ließ. Klar ist, dass circa 2 Millionen Euro aus dem Corona-Fonds dafür genutzt werden sollen. Die Verteilung der Masken soll dann in Apotheken stattfinden und besonders Risikogruppen oder Angehörigen von Risikopatienten den Zugang zu den besonders gut für den Schutz vor Corona geeigneten FFP2-Masken erleichtern.

Schutz für sich selbst und andere Menschen

Das besondere an den FFP2-Masken: Sofern diese kein sogenanntes Ventil besitzen, schützen sie sowohl den Träger vor Tröpfchen von außen und verhindern gleichzeitig sehr effektiv das Austreten von ausgeatmeten Aerosol. Die meisten Alltagsmasken schützen vor allem eher die Mitmenschen. Risikopatienten kann mit einer FFP2-Maske mehr Sicherheit im Alltag ermöglicht werden.

Angst vor Ansturm auf Apotheken

Grundsätzlich begrüße die Bremer Apothekenkammer das Vorhaben des Bremer Senats. Gegenüber dem Weser Kurier merkte Chef Klaus Scholz an, man müsse "(...) dabei aber natürlich die reguläre Arzneimittelversorgung sicherstellen." Außerdem befürchte man, dass sich lange Schlangen vor den Apotheken bilden könnten. Details für die Aktion sind aktuell noch nicht geklärt, sie soll aber zeitnah starten.