Zwei Transporter in St. Pölten durchsucht

Welpen-Schmuggler gestoppt! Polizei rettet 17 kleine Hunde

Tierschutzverein St. Pölten
© Tierschutzverein St. Pölten

09. Mai 2020 - 21:09 Uhr

Welpen sollten in Frankreich verkauft werden

Der Anblick zerreißt jedem Hundefreund das Herz: Bei einer Kontrolle auf einer Raststation im österreichischen St. Pölten hat die Polizei einen illegalen Welpen-Transport gestoppt. 17 kleine Hunde wurden über Stunden in kleinen engen Körben transportiert. Sie sollten in Frankreich teuer verkauft werden.

Polizei stopp "Hundemafia"

In der Nacht auf Freitag wurde der Transporter aus Rumänien von der Polizei angehalten, in dem die 17 Vierbeiner entdeckt und befreit wurden. "Hundewelpen wurden in kleine Körbe gepfercht, stundenlang in Autos transportiert und sollten teuer verkauft werden", teilt die Tierschutzverein St. Pölten auf seiner Facebook-Seite mit.

Die Tiere sollten über Nacht nach Frankreich gefahren und dort teuer verkauft werden. "Hierbei handelt es sich um deutsche und amerikanische Zwergspitze bzw. Pomeranian. Die Tiere werden um mehrere hundert bis tausend Euro gehandelt", sagt Tierheimleiter Davor Stojanovic. Der Veterinärmediziner des St. Pöltner Tierschutzvereines hat die Tiere in Absprache mit dem zuständigen Amtstierarzt gleich am Freitag um 2 Uhr Früh übernommen, begutachtet und versorgt. "Alle Tiere sind wohlauf! Und das obwohl sie brutal in kleine Körbe gezwängt wurden", heißt es weiter. Außerdem seien sie sehr durstig gewesen.