23. April 2019 - 13:37 Uhr

Sorgen um die Zukunft der Familie

Mindestens 290 Menschen sind bei den Attentaten auf Ausländer und Christen in Sri Lanka ums Leben gekommen, über 100 davon in der Fischerstadt Negombo. Unter den Toten ist Dileep Roshan, ein 37-jähriger Schreiner. Sein älterer Bruder Sanjeevani muss nicht nur den Verlust verarbeiten, sondern macht sich auch Sorgen um die Zukunft von Dileeps Familie, wie er im Video erzählt.

Dileep Roshan lässt Frau und Tochter zurück

"Ich will so etwas nie wieder sehen", sagt Sanjeevani Roshan. Sein Bruder Dileep lässt eine Frau und eine junge Tochter zurück, die kein dauerhaftes Zuhause haben. "Sie haben keinen Platz mehr zum Leben", erzählt Sanjeevani. Er hofft, dass jemand den beiden hilft, ein Haus zu bauen.

Mindestens 110 Tote in sri-lankischer Stadt Negombo

Die 140.000-Einwohner-Stadt Negombo nördlich von Colombo ist katholisch geprägt. Es gibt dutzende von Kirchen – in einer davon, der St. Sebastian's Church, töteten Attentäter am Ostersonntag mindestens 110 Menschen.