Spürhund Yam erschnüffelt Handys im Knast

06. November 2018 - 15:58 Uhr

Yam erschnüffelt Handys und Drogen

Rottweiler Yam ist der Schreck aller Gefängnisinsassen. In 36 Justiz-Einrichtungen in NRW durchsucht der Spürhund die Zellen nach Drogen und Handys und macht sich damit viele Feinde. Denn ein Handy im Gefängnis ist ein wertvoller Besitz. Die Häftlinge können damit ihre krummen Geschäfte organisieren, ohne dass die Gefängnisleitung davon etwas mitbekommt.

Drogen-Einsätze mit Erfolg

Superspürhund Yam findet bei seinen Einsätzen nicht nur Drogen, sondern auch Handys. Damit kommt der Rottweiler den Häftlingen in die Quere: Keine Terminabsprachen, keine Zeugenbeeinflussung und keine Drogengeschäfte mehr! Seit Mai hat der Spürhund schon zehn Geräte erschnüffelt – und sich bei den Insassen damit in kürzester Zeit richtig unbeliebt gemacht.

Einsatz bis Ende des Jahres

Der Handy-Spürhund ist weltweit einzigartig. Diensthundeführer Darius Szeliga hat Yam ausgebildet. Er trainiert derzeit vier weitere Hundeführer mit ihren Hunden. Ob diese auch zu Handysuchhunden fortgebildet werden, soll noch entschieden werden. Das Pilotprojekt läuft noch bis Ende des Jahres.

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Die Suche nach verbotener Ware

Bei unserem Test findet Yam in nur 23 Sekunden das versteckte Handy in einer Zelle. Doch diesen Job kann er nicht sein Leben lang machen. Drei Zellen zu durchsuchen, ist für den Rottweiler so anstrengend wie ein 30-Kilometer-Lauf für den Menschen. Wie genau er die Handys in den Zellen aufspürt, sehen Sie im Video.

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