Sprengstoffanschläge auf Dresdner Moschee: Fast zehn Jahre Haftstrafe für Angeklagten

Das Bild ist vom Prozessauftakt am 31. Januar 2018. Nun ist das Urteil im Prozess um den Moschee-Anschlag am Dresdner Landgericht gefallen: Knapp 10 Jahre Haftstrafe.
Das Bild ist vom Prozessauftakt am 31. Januar 2018. Nun ist das Urteil im Prozess um den Moschee-Anschlag am Dresdner Landgericht gefallen: Knapp 10 Jahre Haftstrafe.
© dpa, Sebastian Kahnert, skh sab dna

31. August 2018 - 16:02 Uhr

Knapp 10 Jahre Haft für 31-Jährigen

Wegen der Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden vor der zentralen Einheitsfeier 2016 ist ein 31-Jähriger zu neun Jahren und acht Monaten verurteilt worden.

Angeklagter hatte zugegeben, Rohrbomben gebaut und angezündet zu haben

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts sprach Nino K. am Freitag des versuchten Mordes, Herbeiführens von Sprengstoffexplosionen und versuchter besonders schwerer Brandstiftung schuldig. Der Monteur hatte zum Prozessauftakt zugegeben, die Rohrbomben gebaut und gezündet zu haben, eine Tötungsabsicht aber bestritten. Laut Experten war die Familie des Imams nur durch Zufall mit dem Schrecken davon gekommen.


Quelle: DPA/RTL.de