Bundesliga, Formel 1 & Co.: Verbreitung von Covid-19 hat große Auswirkungen

Sport & Coronavirus: Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker

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04. April 2020 - 17:36 Uhr

Coronavirus breitet sich aus: Weltweit viele Sport-Events wegen Covid-19 abgesagt oder verschoben

Die weltweite Verbreitung des Coronavirus hat auch auf die Sportwelt große Auswirkungen: Events aller Sportarten werden abgesagt oder verschoben. Die Fußball-Bundesliga hat ihren Spielbetrieb eingestellt, auch in der Formel 1 wird es vor Juni keine Rennen geben, die Olympischen Sommerspiele wurden auf 2021 verschoben. In unserem Sport-Corona-Ticker halten wir Sie über alle aktuellen Entwicklungen im Sport auf dem Laufenden.

Samstag, 4. April

17.16 Uhr: Ego-Belgier betteln um Europapokal

Nach dem Alleingang der Jupiler Pro League, als erste große Fußball-Liga die Saison angesichts der anhaltenden Coronakrise vorzeitig abzubrechen (Meister: Club Brügge), bekniet der belgische Fußball-Verband (RBFA) nun die UEFA, ihm Plätze für die kommende Europapokal-Saison zu garantieren. RBFA-Präsident Mehdi Bayat habe dazu bereits ein Gespräch mit UEFA-Chef Aleksander Ceferin geführt, teilte der Verband mit. Man werde dem UEFA-Exekutivkomitee den Vorschlag der Pro League, die Saison vorzeitig zu beenden, in Kürze "vorstellen"

Ob diese Pläne von Erfolg gekrönt sein werden, scheint fraglich. "Das ist nicht der richtige Weg, Solidarität ist doch keine Einbahnstraße", sagte UEFA-Boss Ceferin im Interview mit dem ZDF: "Man kann nicht nach Hilfe fragen und dann einfach selbst entscheiden, wie es gerade passt. Die Belgier und andere, die jetzt vielleicht darüber nachdenken, riskieren ihre Teilnahme am Europapokal in der nächsten Saison"

17.02 Uhr: Lieber Sonne statt Westfalenstadion

Am ersten Tag des Coronavirus-Behandlungszentrums im Dortmunder Fußballstadion ist das neue Angebot noch verhalten angenommen worden. Am Samstagnachmittag kamen - möglicherweise bedingt durch das sonnige Wetter - nur vereinzelt Leute zur Nordtribüne des Signal-Iduna-Parks, um sich dort auf das neuartige Coronavirus testen zu lassen. Seit diesem Wochenende steht das neue Behandlungszentrum bereit. Es wird vom BVB zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe betrieben.

Das Zentrum im schwarz-gelben Fußballtempel ist täglich von 12.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. 

16.25 Uhr: Prijovic macht auf Jovic

Der serbische Fußball-Nationalspieler Aleksandar Prijovic ist wegen des Verstoßes gegen das Ausgehverbot während der Corona-Krise in Belgrad verhaftet worden. Mit 19 anderen Menschen habe er sich entgegen der Bestimmungen in einem Hotel getroffen, heißt es in einem Polizeibericht. Der 29 Jahre alte Spieler stammt aus St. Gallen, spielt aber inzwischen für das Heimatland seiner Vorfahren.

Prijovic ist der zweite serbische Fußballprofi nach Luka Jovic, der in Belgrad gegen die geltenden Regeln wegen der Coronavirus-Pandemie verstoßen hat.

16.14 Uhr: Liverpool schickt Angestellte in Kurzarbeit

Der FC Liverpool hat im Zuge der Corona-Krise einige Angestellte in Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub geschickt. Wie der Club um Teammanager Jürgen Klopp mitteilte, wurde das von der britischen Regierung aufgelegte Notfall-Programm in Anspruch genommen. Dieses garantiert im Falle von Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub rückwirkend ab 1. März zunächst für drei Monate 80 Prozent des Gehalts bis zu einer Höhe von 2.500 Pfund/Monat (2.824 Euro).

Die Reds teilten aber mit, dass die Angestellten weiterhin ihr volles Gehalt beziehen sollen, um finanzielle Nachteile auszuschließen.

15.45 Uhr: Pauli rockt leeres Stadion

Auch in Corona-zeiten ticken die Uhren biem FC St. Pauli anders: Um seine Fans bei Laune zu halten, hat der Kiez-Club pünktlich zum imaginären Anpfiff zur Zweiliga-Partrie gegen Heidenheim die Einlaufmusik "HellsBells" von AC/DC gespielt - mit einem virtuellen Rundgang durch das leere Stadion.

14.42 Uhr: Schalke-Keeper backt für Pflegeheim-Knappen

Schalke-Keeper Markus Schubert hat in Zeiten der Coronakrise den ältesten Fanclub der Gelsenkirchener mit einem Besuch der kulinarischen Extraklasse geehrt. Der 21-Jährige hat für die Mitglieder des Clubs "WohlAuf Blau Weiß", die im Johanniter-Stift Gelsenkirchen leben, selbst  Muffins gebacken, und diese persönlich - natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsmaßnahmen - per Flaschenzug an die Bewohner übergeben.

Zudem organisierte Schubert, der Alexander Nübel als Nummer 1 im Schalker Tor abgelöst hat, Bettwäsche aus dem S04-Fanshop und spendete diese ans Altenheim. Eine eigens engagierte Näherin soll daraus königsblaue Mundschutzmasken nähen. Außerdem spendete Schubert einen  beträchtlichen Geldbetrag an den Johanniter-Stift

14.08 Uhr: USA für DFB-Frauen tabu

Kaum überraschend sind auch die für Anfang Juni geplanten Länderspiele der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft bei Weltmeister USA wegen der Coronavirus-Pandemie erwartungsgemäß abgesagt worden. Das teilte der DFB am Samstag mit. "Die Gesundheit hat absoluten Vorrang", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Die USA sind weltweit das Land mit der höchsten Zahl an nachgewiesenen Corona-Infektionen. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität von Samstag gibt es dort 278.000 Infektionen und mehr als 7.000 Tote.

Zuvor war bereits das Endspiel um den Algarve-Cup gegen Italien am 11. März abgesagt worden. Auch die für Anfang April angesetzten EM-Qualifikationsspiele gegen Irland und Montenegro mussten verschoben werden.

13.32 Uhr: Xavi spendet eine Million Euro

Der langjährige Barca-Star Xavi Hernandez unterstützt ein großes Klinikum in seiner früheren sportlichen Heimat Barcelona in Zeiten der Coronakrise mit einer großzügigen Spende. Der heute 40 Jahre alte Trainer von Al Sadd (Katar) spendet zusammen mit seiner Frau Nuria eine Million Euro an die Hospital CLINIC in Kataloniens Hauptstadt.

13.29 Uhr: UEFA hebt TV-Sperre auf der Insel auf

Spiele in der englischen und schottischen Premier League können künftig samstags auch um 15.00 Uhr angepfiffen werden. Die UEFA hob eine Sperre für TV-Übertragungen für diese Anstoßzeit für den Rest der Saison auf. Die üblichen Anstoßzeiten an Samstagen sind dort 13.30, 16.00 und 18.30 Uhr. Derzeit ruht in beiden Ligen noch der Ball. Wann wieder gespielt werden kann, ist offen.

12.48 Uhr: Bundesliga-Spielplan steht? DFL dementiert

Ab dem ersten oder zweiten Mai-Wochenende soll in der Bundesliga sowie in der 2. Liga der Ball wieder rollen. Darauf verständigten sich nach "kicker"-Informationen die 36 Clubs beider Ligen in einer Mitgliederversammlung. Ziel sei es, bis zum 30. Juni die Saison zu Ende zu bringen - inklusive Relegation. Insgesamt sind noch neun Spieltage zu absolvieren. Englische Wochen soll es kaum geben. Der Zeitraum unter der Woche soll dem DFB-Pokal sowie Europa League und Champions League vorbehalten sein.

Die DFL dementierte allerdings, dass schon ein feststehender Spielplan für die Zeit nach der durch die Coronakrise erzwungene Unterbrechung existiere. Ohnehin braucht es noch die Zustimmung der Politik für die Austragung von Geisterspielen ab Mai.

11.11 Uhr: Mehr Länderspiele für DFB-Elf im Herbst?

Die verschobene Fußball-EM ins Jahr 2021 bringt den Länderspielplan des Jahres gehörig durcheinander. Die deutsche Nationalmannschaft könnte im Herbst diesen Jahres ausnahmsweise drei statt zwei Länderspiele pro Länderspielfenster bestreiten. Bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gibt es wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie entsprechende Denkmodelle, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Im September, Oktober und November könnte insgesamt ausnahmsweise achtmal gespielt werden.

Die drei Länderspielfenster im Herbst sind eigentlich mit den insgesamt sechs Spieltagen der Nations League ausgeschöpft. Es müssen aber möglichst zeitnah auch die wegen des Coronavirus verschobenen Playoff-Spiele zur Ermittlung der letzten vier EM-Teilnehmer nachgeholt werden.

Erwogen wird nun, an zwei der drei Herbst-Termine drei statt der üblichen zwei Länderspiele auszutragen. So wären es sechs Spiele der Nations League sowie zwei Testspiele der DFB-Elf bzw. EM-Quali-Playoff-Spiele der acht betroffenen Mannschaften.

10.46 Uhr: Serie A droht Verlust in Höhe von 225 Millionen Euro

Der italienischen Serie A droht bei einem Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie ein Einnahmeverlust von 225 Millionen Euro. Die TV-Sender Sky und DAZN haben bisher 83 Prozent der vereinbarten Summe gezahlt. Sollte die Saison nicht beendet werden, würden sie die verbleibenden 17 Prozent nicht auszahlen. Das berichtet "Corriere dello Sport".

Laut dem Präsident von Italiens Olympischem Komitee (CONI), Giovanni Malago, sei es unwahrscheinlich, dass die Meisterschaft am 20. Mai wieder aufgenommen werden kann. Dieses Datum war zuletzt von einigen Clubs genannt worden.

9.51 Uhr: FC Bayern: Gehaltsverzicht vorerst bis Ende April

Der Gehaltsverzicht der Fußball-Profis und der Vereinsführung des FC Bayern München gilt zunächst für den laufenden Monat. Das berichtete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im "Bild"-Interview: "Die Spieler und die Führung verzichten erstmal im April auf 20 Prozent. Mit dem Geld ist gewährleistet, dass kein normaler Angestellter beim FC Bayern weniger Netto in der Tasche hat."

Sollte die Spielpause der Bundesliga wegen der Virus-Pandemie länger dauern, "werden wir uns mit unserem Spielerrat Ende des Monats zusammensetzen und besprechen, wie es weitergeht», kündigte Rummenigge an. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatte in dieser Woche beschlossen, dass der Spielbetrieb in der Bundesliga mindestens bis zum 30. April ausgesetzt bleibt.

9.28 Uhr: Frauenfußball-Nationalmannschaft sagt Länderspiele ab

Aufgrund der Coronakrise sind zwei Länderspiele der Frauenfußball-Nationalmannschaft in den USA abgesagt worden. Darauf hätten sich beide Verbände verständigt, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Samstag mit. Der ursprüngliche Plan hatte vorgesehen, dass die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg Anfang Juni zweimal gegen das Weltmeisterteam spielt.

"Die Gesundheit hat absoluten Vorrang", sagte Voss-Tecklenburg: "Deshalb ist die Absage richtig, auch wenn wir uns sehr auf die Spiele gegen die Weltmeisterinnen als wichtige Schritte im Entwicklungsprozess unseres jungen Teams gefreut hatten."

8.55 Uhr: Schalke-Fans wollen Kneipen retten

Fans devon Schalke 04 engagieren sich in Gelsenkirchen und wollen möglichst viele Kultkneipen und Kleinstbetriebe retten, die wegen der Coronakrise derzeit keine Einnahmen haben. Zu diesem Zweck haben die Ultras Gelsenkirchen und das Schalker Fanprojekt die Aktion "#helpgelsen" ins Leben gerufen.

Auf der Website www.help-gelsen.de werden Solidarität-T-Shirts verkauft. Zudem kann man dort entscheiden, an welchen Betrieb die Spende gehen soll. Von jedem verkauften T-Shirt fließen zehn Euro unmittelbar an die Betriebe. "Ein Gelsenkirchen, das nach der Krise nicht mehr so ist wie es war, ist für alle unvorstellbar", teilen die Fans auf der Internetseite mit: "Es geht um dein Lieblingscafe, deine Stammkneipe oder den Friseur deines Vertrauens."

8.22 Uhr: Trapp hofft auf Geisterspiele statt Saisonabbruch

Eintracht Frankfurts Torwart Kevin Trapp hofft, dass die aktuelle Bundesliga-Saison zu Ende gespielt werden kann. Notfalls mit Geisterspielen. "Ich hätte lieber Spiele ohne Zuschauer als einen Saisonabbruch, wenn sie aus gesundheitspolitischen Aspekten vertretbar wären", erklärte der Keeper in einem Interview der "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Er könne sich nicht vorstellen, dass ein Spieler weniger Spannung im leeren Stadion aufbaut als im vollen, sagte der Nationalspieler: "Dazu sind wir zu sehr Profis." Trapp erlebte im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Basel, wie sich ein leeres Stadion anfühlt. "Es ist etwas komplett anderes, gerade in Frankfurt, wo uns die Zuschauer oft zum Sieg pushen", bestätigte er.

Wie Kevin Trapp sich ohne normales Mannschaftstraining fit hält und wie er die Zwangspause erlebt, hat er im RTL-Interview verraten.

7.53 Uhr: Gladbach-Star Jonas Hofmann stockt Mitarbeiter-Gehälter auf

Gladbach-Star Jonas Hofmann trifft die Corona-Krise nicht nur als Fußballer, sondern auch als Gastronom. Der 27-Jährige ist Mit-Inhaber von drei Filialen einer Sandwich-Kette. "Wir haben 42 Mitarbeiter. Die Restaurants sind derzeit natürlich wie angeordnet geschlossen. Dadurch sind die Mitarbeiter gesundheitlich erst mal geschützt. Finanziell haben wir natürlich auch Kurzarbeit beantragt, allen unseren Mitarbeitern das März-Gehalt aber auf 100 Prozent aufgestockt", sagte Hofmann der "Rheinischen Post".

Gemeinsam mit seinem Team versuche er, bestmöglich die Wiedereröffnung vorzubereiten - auch wenn derzeit unklar ist, wann Restaurants wieder öffnen dürfen. "Parallel dazu arbeiten wir gerade daran, eventuell einen Liefer- und/oder Abholservice bereitzustellen", so der Kicker.

Freitag, 3. April

21.40 Uhr: HSV und Pauli bekommen Trainings-Genehmigung

Die beiden Zweitliga-Clubs Hamburger SV und FC St. Pauli dürfen ab Montag wieder trainieren - wenn auch unter Auflagen. Die Innenbehörde der Stadt hat beiden Vereinen eine Ausnahmegenehmigung erteilt, in kleinen Gruppen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit dürfen die Profis die Arbeit wieder aufnehmen.

Der HSV und Pauli sind damit nicht allein, schon andere Clubs aus der Bundesliga und 2. Liga haben Ausnahmegenehmigungen bekommen.

19.31 Uhr: 13 von 36 Profi-Clubs droht offenbar Insolvenz

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte die Clubs der Bundesliga und 2. Liga vor knapp zwei Wochen um eine Art Bestandsaufnahme gebeten: Die Vereine sollten einen Bericht über ihre finanzielle Situation als Folge der Corona-Krise abgeben. Das erschreckende Ergebnis: 13 von 36 Vereinen droht offenbar noch in dieser Saison die Insolvenz. Das berichtet der kicker.

Zwölf der Clubs sollen schon die nächste Rate der TV-Gelder komplett abgetreten haben, um überhaupt den aktuellen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. In der 2. Liga müssen angeblich sieben Vereine Ende Mai Insolvenz anmelden, wenn nicht wieder gespielt wird - zwei weitere Clubs Ende Juni.

Aus der Bundesliga sollen vier Clubs in Schwierigkeiten sein: Ein Verein kann seine Zahlungen wohl nur noch bis Ende Mai leisten, drei weitere Vereine lediglich bis Juni. Danach würde auch ihnen die Insolvenz drohen.

Auch deshalb plant die DFL, dass die Ligen im Mai mit Geisterspielen den Spielbetrieb wieder aufnehmen sollen.

17.21 Uhr: Premier League setzt auf unbestimmte Zeit aus

Bislang hatte die englische Premier League genauso wie die Bundesliga erklärt, den Spielbetrieb bis zum 30. April auszusetzen. Auf der Insel geht man nun noch einen Schritt weiter: Die 20 Vereine einigten sich im Rahmen einer Videokonferenz darauf, die Spielzeit auf unbestimmte Zeit zu unterbrechen.

"Die Saison 2019/20 wird erst fortgesetzt, wenn es sicher und angemessen ist", teilte die Liga auf der Website mit. Im Mai wieder zu spielen, hielten die Verantwortlichen nicht für machbar. Dennoch wolle man "alle nationalen Liga- und Pokalspiele spielen, damit die Integrität jedes Wettbewerbs gewahrt bleibt". 

17.00 Uhr: Werder scheitert mit Antrag auf eingeschränktes Training

Die Profis von Werder Bremen dürfen nach dem Wochenende das Training noch nicht wieder aufnehmen. Der Plan des Abstiegskandidaten, ab Montag in Kleingruppen auf zwei Plätzen wieder mit dem Ball zu arbeiten, wurde vom Bundesland Bremen abgelehnt. Das erklärte Innensenator Ulrich Mäurer.

"Wir halten das für keine gute Idee", so Mäurer und erklärte diese Entscheidung wie folgt: "Wir sind uns einig: Die Botschaft, die die Deutsche Fußball Liga gesendet hat, ist keine gute an die Republik." Die DFL setzt den Spielbetrieb zwar bis zum 30. April aus, empfiehlt den Clubs aber nur, mit dem Mannschaftstraining bis zum 5. April zu pausieren.

Da beispielsweise in Nordrhein-Westfalen die Clubs wieder trainieren dürfen, will man in Bremen nun eine Abstimmung unter den Bundesländern abwarten, damit "das Ganze kein Flickenteppich" wird.

16.30 Uhr: DFB verlängert Saison über Juni hinaus

Der Deutsche Fußball-Bund hat mit umfassenden Anpassungen seiner Spielordnung auf die Auswirkungen der Corona-Krise reagiert. Die Saison 2019/20 kann bei Bedarf über den 30. Juni verlängert werden, teilte der DFB mit. In diesem Zuge können Spielberechtigungen, Wechselfristen und Verträge mit Spielerinnen und Spielern zeitlich angepasst werden. Im Falle eines Saisonabbruchs wären Sonderregelungen zu Auf- und Abstieg möglich.

Es ist einer der weitreichendsten Eingriffe in der Geschichte des DFB in die Spiel- und Jugendordnung. Die beschlossenen Änderungen sind bis zum 30. Juni 2021 für alle Altersklassen und Amateurligen gültig. Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten.

16.24 Uhr: Hecking sieht in der Corona-Pause auch Positives

Dieter Hecking von Zweitligist Hamburger SV kann trotz aller Probleme durch die Corona-Pandemie der gegenwärtigen Ruhephase in der Gesellschaft auch Positives abgewinnen. "Vielleicht ist es gar nicht schlecht, dass alles mal entschleunigt worden ist", sagte Hecking in einem HSV-Podcast. "Vielleicht werden alle jetzt wieder ein bisschen auf den Boden zurückgeholt." Man solle sich fragen, ob es "vielleicht mal wichtig sei, dass man innehält und einfach mal über sich und das Leben nachdenkt".

16.02 Uhr: DFB-Maßnahmenpaket für Krisen-Clubs

Der Weg für den 1. FC Kaiserslautern und weitere kriselnde Klubs zu einer Insolvenz ohne sportliche Folgen ist frei. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gab ein Maßnahmenpaket bekannt, wonach ein in Not geratener Verein der 3. Liga, der Regionalliga oder der höchsten beiden Frauenligen im Falle eines Insolvenzverfahrens zumindest in dieser Saison keinen Punktabzug fürchten muss. "Zum einen ging es um größtmögliche Flexibilität in der aktuellen Krisensituation, zum anderen um Erleichterungen für die Vereine. Damit ist eine gute Grundlage geschaffen, um die nächsten Herausforderungen in dieser besonderen Zeit anzugehen", sagte DFB-Vizepräsident Peter Frymuth.

15.32 Uhr: Eintracht zurück im Training

Eintracht Frankfurt ist nach zweiwöchiger Quarantäne in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. "Wir müssen uns an die Vorgaben halten, weshalb wir nur in ganz kleinen Gruppen mit maximal drei Spielern trainieren. Wir sollten das aber positiv sehen. Ich freue mich, dass wir die Zeit und die Möglichkeit haben, ganz individuell mit den Jungs zu reden und zu trainieren", sagte Trainer Adi Hütter. Bei der Eintracht waren zwei Spieler und zwei Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet worden.

15.05 Uhr: BVB-Stadion wird zur Corona-Klinik

Das größte Fußball-Stadion in Deutschland wird ab Samstag zum Behandlungszentrum gegen das Coronavirus. Die Nordtribüne des Dortmunder Signal-Iduna-Parks wurde nach BVB-Angaben vom Verein entsprechend umgebaut. Das Zentrum ist täglich von 12.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

"Unser Stadion ist das Aushängeschild der Stadt, für fast jeden in Dortmund und Umgebung ein Fixpunkt und durch seine technischen, infrastrukturellen und räumlichen Bedingungen der ideale Ort, um gerade jetzt Menschen aktiv zu helfen, die potenziell vom Corona-Virus infiziert sind bzw. über entsprechende Beschwerden wie Atemwegserkrankungen und Fieber klagen", sagte die Dortmunder Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

14.49 Uhr: Handball-Bundesliga setzt sich Frist

Die Handball-Bundesliga (HBL) hat sich auf eine Frist zur Beendigung der unterbrochenen Saison festgelegt. Spätestens am 16. Mai müsse der Spielbetrieb wiederaufgenommen werden, darüber wurden die Clubs in einer Videokonferenz durch das HBL-Präsidium informiert. Ob der Spielbetrieb wieder startet, macht die HBL von den nächsten Maßnahmen der Bundesregierung über den 20. April hinaus abhängig. 

14.21 Uhr: Gehalts-Zoff in England

In England lodert der Zoff zwischen Verband, Premier League und Profis beim Thema Gehaltskürzungen. Anders als in Deutschland, Spanien und Italien haben sich die englischen Profis noch nicht zu einem Verzicht durchgerungen. Die Spielergewerkschaft PFA teilte mit: "Wir sind uns der öffentlichen Meinung bewusst, dass die Spieler die Gehälter von nicht spielenden Mitarbeitern zahlen sollten. Unsere derzeitige Position ist jedoch, dass Vereine - wenn sie es sich leisten können, ihre Spieler und Mitarbeiter zu bezahlen - dies tun sollten."

13.30 Uhr: UEFA-Boss droht Belgiern mit Ausschluss von den europäischen Wettbewerben

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat den vorzeitigen Saisonabbruch im belgischen Profifußball kritisiert und mit einem Ausschluss aus den europäischen Clubwettbewerben gedroht. "Ich denke, das ist nicht der richtige Weg. Solidarität ist doch keine Einbahnstraße. Man kann nicht nach Hilfe fragen und dann einfach selbst entscheiden, wie es gerade passt", sagte Ceferin in einem Interview im Aktuellen Sportstudio des ZDF. "Und ich muss sagen: Die Belgier und andere, die jetzt vielleicht darüber nachdenken, riskieren ihre Teilnahme am Europapokal in der nächsten Saison."

13.01 Uhr: Hockey-Turniere finden vorerst nicht statt

Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat die für Mai geplanten Final-Four-Turniere der Männer und Frauen um die deutsche Feldhockeymeisterschaft vorerst abgesagt. Grundlage dieser Entscheidung ist der Beschluss der Landesregierung Baden-Württemberg vom 16. März, der alle Veranstaltungen untersagt.

"Wir behalten uns vor, abhängig vom möglichen Verlauf der Bundesliga, eine Finalrunde eventuell neu zu planen", wird DHB-Generalsekretär Heiko von Glahn zitiert. Eine Arbeitsgruppe werde weiter beraten, "wie die Saison fortgeführt und sportlich zu Ende gebracht werden kann", teilte der DHB mit.

12.40 Uhr: Neymar spendet Millionen für Kampf gegen Corona

Brasiliens Fußball-Star hat fünf Millionen brasilianische Real (880.000 Euro) gespendet, um UNICEF im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu unterstützen. Der Stürmer von Paris St. Germain wollte laut eines brasilianischen TV-Senders bei dieser Aktion allerdings anonym bleiben.  Hat offenbar nicht geklappt.

12.10 Uhr: Kein Kölner Radrennen in diesem Jahr

Die 104. Auflage des traditionellen Radrennens Rund um Köln fällt aus. Die Organisatoren gaben die ersatzlose Absage der für den 14. Juni geplanten Veranstaltung sowie der flankierenden Jedermannrennen bekannt. "Wir halten angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen und im Sinne eines solidarischen Miteinanders diesen Schritt für absolut notwendig", hieß es in einer Stellungnahme der Veranstalter.

Das erstmals 1908 (Amateure) bzw. 1910 (Elite) ausgetragenen Rennen von der Domstadt durch das Bergische Land, in dessen Siegerliste Stars wie Didi Thurau und Jan Ullrich stehen, fiel nach dem Zweiten Weltkrieg nur zweimal aus: 1998 gab es Sponsorenkonflikte, im März 2008 verhinderte Schneefall die Austragung.

12.00 Uhr: Volleyball-Bundesligist TV Rottenburg haut in den Sack

Die Coronakrise hat ihr erstes Opfer in der Volleyball-Bundesliga (VBL) gefordert. Der TV Rottenburg kündigte an, keine Lizenz für die 1. oder 2. Volleyball-Bundesliga in der Saison 2020/21 zu beantragen.

"Die Corona-Pandemie trifft die Unternehmen und Vereine mit voller Wucht. Allein in den vergangenen Tagen summierten sich die Sponsoren-Absagen für die kommende Saison des TVR auf einen sechsstelligen Betrag", begründete der TVR, Tabellenneunter der am 12. März vorzeitig beendeten Spielzeit, den Schritt: "Ohne größere Finanzhilfen ist der Bundesliga-Spielbetrieb nicht mehr zu stemmen – eine Verschuldung kommt beim TVR prinzipiell nicht infrage, weshalb jetzt die Reißleine gezogen werden musste."

11.43 Uhr: Deutsche Amateur-Fußball steht auf unbestimmte Zeit still

Die 21 Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) haben sich gemeinsam auf eine Aussetzung des Spiel- und Trainingsbetriebes ab den Regionalligen bis auf Weiteres verständigt.

Eine mögliche Fortsetzung werde mit einer Vorlaufzeit von mindestens 14 Tagen angekündigt, um allen Vereinen ausreichend Planungssicherheit zu gewähren. "Nur Mediziner und die zuständigen Behörden können seriös beurteilen, wann Fußballspielen ohne Risiko wieder möglich ist", sagte Bernd Neuendorf, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM). Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes und DFB-Vize, hatte sich bereits am Donnerstag in einer Video-Ansprache an seine Vereine gewandt. "Ganz wichtig ist mir zu betonen: Das ist nicht zwingend gleichbedeutend mit dem Ende der Saison 2019/20."

11.11 Uhr: Ehrenpreis für Kimmch und Goretzka

Stellvertretend für das Engagement zahlreicher Fußballspieler in Zeiten der Corona-Krise, vergibt der Deutsche Fußball Botschafter e.V. seinen diesjährigen Ehrenpreis an die Initiatoren von WeKickCorona, Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Gemeinsam starteten sie ihre Idee zur Soforthilfe von Betroffenen des Coronavirus, und gaben mit einer persönlichen Spende in Höhe von einer Million Euro auch selbst den Auftakt.

Über 3,7 Mio. € konnten bisher gesammelt werden und 90 Hilfsprojekte in Deutschland wurden bereits ausgewählt bzw. unterstützt.

10.36 Uhr: Silverstone-Veranstalter bieten Doppelpack an

Um die Formel-1-Saison zu retten, wollen die Veranstalter des Großbritannien-GP in diesem Jahr zwei Rennen austragen lassen. Hier gibt es die ganze Geschichte

10.19 Uhr: Tour de Suisse fällt aus

Im Gegensatz zur Vuelta (s.u.) wird die 84. Tour de Suisse in diesem Jahr definitiv nicht stattfinden. Die Radrundfahrt sollte vom 7. bis 14. Juni ausgetragen werden, die Organisatoren sahen sich wegen der gravierenden Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie aber zu einer Absage gezwungen.

10.12 Uhr: "Am Schluss explodiert das System"

Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff rechnet mit großen Einschnitten für den Profifußball aufgrund der Coronakrise. "Die Preise werden sinken. Ein Spieler am Ende des Vertrags wie Mario Götze zum Beispiel wird nicht mehr die bisherigen Beträge erhalten. Bisher wollte man im Fußball immer mehr. Jeder überlegte, wie man immer mehr verdienen kann. Gier galt als oberstes Prinzip. Am Schluss explodiert das System", sagte Bierhoff im Interview mit der "Gazzetta dello Sport".

10.09 Uhr: RBL-Boss setzt auf neuen Bundesliga-Termin

RB Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche glaubt, dass der Ball in der Bundesliga ab Mai tatsächlich wieder rollen kann. "Ich denke, aufgrund der ganzen Entwicklungen in den letzten Wochen ist es sinnvoll, den Termin erstmal zu verschieben. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dann Anfang Mai auch wieder spielen können", sagte Krösche bei Sky.

9.57 Uhr: Vuelta-Ausrichter halten an Zeitplan fest

Die Zweifel an der planmäßigen Durchführung der Tour de France nehmen täglich zu, bei den Veranstaltern der spanischen Vuelta sind aufgrund der Coronakrise hingegen noch keine Sorgenfalten zu erkennen. "Stand heute bleibt das Datum der Vuelta unverändert, und wir ziehen auch keine Verkürzung in Betracht", sagte Renndirektor Javier Guillen der spanischen Zeitung "as".

Die Vuelta soll am 14. August in Utrecht/Niederlande beginnen und am 6. September in Madrid zu Ende gehen.

9.41 Uhr: Ancelotti: "Wie im Krieg"

Carlo Ancelotti hofft auf einen gesellschaftlichen Wandel nach der Corona-Pandemie. "Natürlich verändert sich die Welt gerade. Im Moment ist es wie ein Krieg. Und danach wird es wie nach einem Krieg sein", sagte der 60 Jahre alte Italiener zu "L'Équipe". "Was gerade geschieht, ist eine Lektion für uns, aus der wir lernen sollten. Und ich hoffe, dass sie uns für die Zukunft besser macht", sagte der ehemalige Bayern-Coach und jetzige Trainer des FC Everton, der sich mit seiner Familie gerade in Liverpool aufhält und nach eigenen Worten häufig mit Freunden in seiner italienischen Heimat telefoniert, die besonders schwer vom Coronavirus betroffen ist.

9.18 Uhr: Funktionär springt Funktionäre bei

Der ehemalige Leichtathletik-Funktionär Helmut Digel hat IOC-Präsident Thomas Bach gegen Kritik im Zuge der Olympia-Verschiebung vehement verteidigt. "Die Kritik von deutschen Sportfunktionären und Sportpolitikern ist bösartig. Und sie zeichnet sich durch Inkompetenz aus", sagte der 76-Jährige den "Stuttgarter Nachrichten". Laut Digel seien alle Stellungnahmen von Bach zu einer möglichen Absage oder Verschiebung der Spiele in Tokio dokumentiert. Wer diese Dokumente lese, könne nicht zum Ergebnis kommen, dass der 66-Jährige gezögert, taktiert oder Führungsschwäche gezeigt habe.

"Genau mit solchen Behauptungen wird er schon seit Jahren zum Buhmann der deutschen Nation erklärt", sagte Digel.

8.23 Uhr: Norris' Locken sind ab

Lando Norris hat seine Wettschulden eingelöst und sich die Haare rasiert. Der 20 Jahre alte McLaren-Pilot zeigte sich in einem Twitch-Video mit raspelkurzer Frisur. Zuvor hatte der Brite bei einer Spendenaktion im Kampf gegen das Coronavirus mehr als 12.000 Dollar gesammelt. Norris hatte für die Aktion mit seinen Fans gewettet und versprochen, sich ab einer Summe von mindestens 10.000 Dollar von seiner Haarpracht zu trennen. Hier gibt es die ganze Geschichte.

7.17 Uhr: Vollmer kann Draft-Kritik verstehen

Sebastian Vollmer ist von dem ungeachtet der Corona-Krise geplanten Draft in der American-Football-Liga verwundert. "Es gibt gerade viel Elend, viel Leid, da gehen die Meinungen schon auseinander, ob man da Entertainment haben sollte wie den Draft", kann der ehemalige NFL-Profi und zweimalige Super-Bowl-Champion mit den New England Patriots die Kritik an dem Event verstehen: "Aber klar, es kann auch eine gute Ablenkung sein."

Die Spielerauswahl soll am 23. bis 25. April stattfinden. Zwar soll es nicht wie geplant ein großes Live-Spektakel in Las Vegas geben, sondern wohl nur eine TV-Übertragung, aber inmitten der Pandemie halten das viele für unangemessen.

7.01 Uhr: Trainingspause verlängert

In der amerikanischen Profifußball-Liga MLS dürfen die Teams frühestens am 25. April wieder mit dem Training beginnen. Wie die Liga mitteilte, bleiben die Trainingsgelände der Clubs bis dahin wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen.

6.32 Uhr: Kippt die Fußball-EM in 12 Ländern?

Die UEFA prüft, ob die Fußball-Europameisterschaft nach der Verschiebung ins kommende Jahr weiterhin wie geplant in einem Dutzend Ländern stattfinden wird. "Die UEFA steht in dieser Angelegenheit mit allen zwölf Austragungsorten in Kontakt und weitere Ankündigungen werden zu gegebener Zeit erfolgen", hieß es vom Kontinentalverband auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Die UEFA EURO 2020 soll zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli 2021 stattfinden, mit der Absicht, den gleichen Spielplan und die gleichen Austragungsorte zu haben", teilte der Europäische Fußball-Verband mit.

6.21 Uhr: DEL droht ohne Fans Zusammenbruch

Im Gegensatz zum Fußball ist für die Deutsche Eishockey Liga ein Spielbetrieb in der neuen Saison ohne Zuschauer nicht darstellbar. Sollten auch im September noch keine Spiele mit Publikum möglich sein, könnte dies zum Zusammenbruch der DEL führen. "Der Spielbetrieb wäre dann nicht refinanzierbar. Das kann nur übergangsweise und kurzzeitig ein Szenario sein", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke der Deutschen Presse-Agentur.