Spontan-Demo gegen Gefahrengebiet

08. Januar 2014 - 13:23 Uhr

Mehrere hundert Menschen aus dem linken Spektrum haben in Hamburg-St. Pauli gegen das von der Polizei eingerichtete Gefahrengebiet demonstriert. Bis auf vereinzelte Böllerwürfe sei die spontan angemeldete Demonstration ohne größere Zwischenfälle geblieben, sagte ein Polizeisprecher. Nach seinen Angaben beteiligten sich rund 600 Menschen an der Aktion.

Zuvor hatte eine Polizeisprecherin erklärt, das Gefahrengebiet in Teilen von St. Pauli, Altona und dem Schanzenviertel bleibe weiter bestehen. "Es muss langfristig zu erkennen sein, dass sich etwas tut."

Wie lange das umstrittene Gefahrengebiet aufrechterhalten wird, und die Polizei somit verdachtsunabhängig jeden Bürger kontrollieren kann, stehe nicht fest. "Wir bewerten das jeden Tag neu." Das Gefahrengebiet war nach Ausschreitungen in der Hansestadt am Samstagmorgen eingerichtet worden.