Spitzenverdiener sollen Nebeneinkünfte publik machen

14. Februar 2016 - 21:06 Uhr

Die SPD will Spitzenverdiener im Bundestag zur genaueren Veröffentlichung ihrer Nebeneinkünfte zwingen. Wer neben seinen Abgeordnetendiäten noch große Summen hinzuverdiene, müsse dies auch publik machen, forderte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann.

In einem Brief an Parlamentschef Norbert Lammert (CDU) schlug Oppermann vor, Abgeordnete zur Auskunft zu verpflichten, ob sie Beträge von über 15.000 Euro oder mehr als 25.000 Euro monatlich neben dem Mandat einnehmen. Derzeit müssen Parlamentarier die Höhe ihrer Nebenbezüge nur in drei Stufen (1.000, 3.500 und 7.000 Euro) dem Bundestag mitteilen.