12. Juni 2019 - 8:30 Uhr

Spektakulärer Badespaß

Zugegeben: Die Bilder des geplanten Infinity-Pools über den Dächern Londons sehen spektakulär aus. Ein ungestörter 360°-Grad-Blick über die britische Metropole. 360° Grad? Richtig, der Blick wird nicht einmal von einer Treppe behindert. Wie kommt man also rein und raus?

Das Internet hat genau zwei Fragen

Infinity-Pools begeistern Urlauber auf der ganzen Welt. Die Sonne spiegelt sich auf der Wasseroberfläche und der Blick wird auch nicht von einem Beckenrand gestört. Normalerweise liegen diese Pools in sonnigen Urlaubsländern, doch Architekten in London haben sich gedacht: Warum nicht auch in der Finanzmetropole? Doch das wirft Fragen auf.

Wie soll man ohne Treppe in den Pool kommen?

Per Helikopter-Sprung, mit einem Katapult vom Nachbargebäude – das Netz rätselt kreativ an einer Lösung für das Treppen-Problem. Doch die Designer haben sich etwas anderes überlegt. Das U-Boot-Prinzip ermöglicht den Badegästen in den Pool zu kommen: durch einen senkrechten Kanal in der Mitte des Pools können sie an die Oberfläche schwimmen.

"Die Lösung basiert auf der Tür eines U-Bootes, gepaart mit einer drehbaren Wendeltreppe, die vom Beckenboden aufsteigt, wenn jemand hinein oder hinaus will", so der technische Direktor Alex Kemsley auf der Homepage von Compass Pool. "Die absolute Königsklasse der Schwimmbad- und Gebäudeplanung und ein wenig James Bond-Feeling noch dazu."

Warum in London?

Die britische Hauptstadt ist für vieles bekannt – sonniges Wetter ist allerdings nicht dabei. Viele Engländer fragen sich jetzt, warum ein solcher Pool ausgerechnet in ihrem London entstehen soll, wo es doch andauernd regnet und kalt ist. Darauf gibt es bisher keine Antwort.

2020 sollen die Bauarbeiten losgehen

Wann das Bauprojekt umgesetzt werden soll, steht noch nicht fest. Wenn aber schon ein erster Entwurf so viel Aufmerksamkeit erzeugt, wird die Eröffnung des Infinity-Pools sicherlich nicht unbemerkt bleiben. Wenn alle einverstanden sind, sollen die Bauarbeiten 2020 beginnen.