"Krebs ist ein Arschloch"

Familienvater aus Wolfsburg kämpft gegen Speiseröhrenkrebs – seine Frau bittet online um Hilfe

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19. September 2020 - 10:02 Uhr

Ein Lichtblick in München

Der Wolfsburger Jens Prügner (40) hat Speiseröhrenkrebs mit Metastasen in den Knochen. Die Ärzte in seiner Heimatstadt haben ihn aufgegeben, sagt seine Frau Nina. Deshalb hat sich die Familie an eine Klinik in München gewandt. "Die geben uns dort einen kleinen Lichtblick, dass Sie meinen Mann eventuell doch noch operieren können, wenn die Chemo weiter anschlägt", sagt Nina Prügner Zappert und weiter: "Das ist für uns eine enorme Belastung. Alleine die Fahrten nach München und die Unterkunft ist für uns bald nicht mehr zu bewältigen." Deshalb bittet die Mutter von zwei Kindern online um Hilfe.

„Auch wenn es nur ein Euro ist“

Nina Prügner Zappert bittet auf der Online-Plattform Betterplace um Spenden, damit ihr Mann Jens mit etwas Glück in München eine lebensverlängernde Behandlung erhalten kann. "Krebs ist ein Arschloch" ist die Überschrift ihres Spendenaufrufs – recht hat sie. Sie schreibt auf der Seite: "Ich bitte daher um eine kleine Spende, auch wenn es nur ein 1 Euro ist. Wir wollen unseren Mann und Papa noch ein wenig behalten. Dass er nicht mehr ganz gesund wird, das wissen wir leider. Aber jeder Tag zählt für uns."