15. April 2019 - 17:21 Uhr

Mit dem ersten Spatenstich hat am Montag in Hermsdorf der Bau eines neuen Forschungszentrums des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme begonnen. Bis Juni 2020 solle der Bau in Betrieb genommen werden, teilte das Forschungsinstitut mit. Der Bund und das Land Thüringen fördern das Vorhaben mit fünf Millionen Euro. In dem sogenannten "Pilotierungszentrum für Pulversynthese und Extrusion" wird zukünftig unter anderem an der Entwicklung neuartiger keramischer Batterien gearbeitet.

Die Maschinen und Anlagen in dem Zentrum werden den Angaben des Instituts nach so ausgerüstet sein, dass eine digitale Produktion von keramischen Komponenten möglich wird. Unter anderem werden die dort eingesetzten Maschinen zur Formgebung mit neuester Sensortechnik ausgestattet, die einen Einblick in Prozessdetails gewährt, der den Forschern zufolge bisher nicht möglich war. Zudem werden Konzepte entwickelt, wie die Sensordaten in Echtzeit zu einer kontinuierlichen Qualitätsüberwachung und Prozesssteuerung zusammengeführt werden können.

Quelle: DPA